Allgemeine Geschäftsbedingungen / Server



Der Internet-Provider ist nachstehend kurz als Auftragnehmerin bezeichnet, der Kunde nachstehend als Auftraggeber.

1. Der Inhaber und Registrant einer Domain verzichtet im voraus auf eventuelle Schadensersatzforderungen, gleich aus welchem Grund, gegenüber VeriSign, NSI, ICANN, De-NIC, sowie die Auftragnehmerinin. Zwischen Anmeldung und Registrierung einer Domain besteht eine Risikozeitspanne von mehreren Stunden. Dies kann sich in seltenen Einzelfällen auf mehrere Tage ausdehnen. In dieser Zeit besteht die Gefahr, dass eine Parallelregistrierung zuvorkommt. Gleiches gilt für die Aktualität der Abfragedatenbank. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Anmeldegarantie und Haftung. Es wird keine Garantie für die erfolgreiche Registrierung übernommen, nur für den erfolgreichen Versuch, bzw. die erfolgreiche Recherche. Einige Whois-Server sind nicht laufend aktuell, bzw. einige Anmeldesysteme versenden die Domainanmeldung erst bei Zahlungseingang und/oder bei Überprüfung der Postzustellung durch nochmalige Bestätigung des Auftraggebers im Kundencenter. Bei hundertprozentiger Registrierung sind die Gebühren fällig. 

2. Für .de-Domains gelten die Vergaberichtlinien und Registrierungsbedingungen der DE-NIC (einsehbar unter http://www.denic.de). Für .mobi gelten diese Bedingungen: English / Deutsch. Für andere Top Level Domains gelten die jeweiligen Vergaberichtlinien und Registrierungsbedingungen der ICANN (www.icann.org) und der jeweiligen Registries (VeriSign, Afilias, NeuLevel, Switch, NIC-AT, Keysystems, SITA, Global Name Registry, NCBA, MuseDoma, RegistryPro, RAI, ES-NIC, DNS.BE, SIDN, DNS-LU, NIC-SE, NIC-FI, NORID-NO, NIC-DK, NIC-HU, NIC-PL, NIC-RO, SamoaNIC.WS, E-NIC.CC, NIC.AG, EE-Net.EE, DNS.PT, NIC.MC, .tv-Corporation).  Die entsprechenden URLs der Registrare/NICs der generischen TLDs erreichen Sie über www.icann.org : new TLDs.

Einhaltung der Registry - Bedingungen / Wichtige Hinweise

Jeder Kunde hat sich durch den Vertrag und jede einzelne Domainregistrierung zur Einhaltung der Registry - Bedingungen verpflichtet. In Verbindung mit den gesetzlichen Bestimmungen über Treuhandverhältnisse, sind nachstehende Punkte zu berücksichtigen.
2.1. Vergaberichtlinien der ICANN  Expired Registration Recovery Policy" (ERRP)
- MITTEILUNG VOR UND NACH DEM ABLAUFDATUM BEI GENERISCHEN DOMAINS
Jeder Registrar  ist verpflichtet die ERRP („Expired Registration Recovery Policy“)  der Registrierungsstelle ICANN bei generischen Domains strikt einzuhalten und vor Ablauf einer Domain zwei Mitteilungen an die „OWNER“  E-Mail-Adresse des Domaininhabers zu senden. Die erste E-Mail wird einen Monat, die zweite eine Woche vor Ablauf  gesendet. Dies geschieht unabhängig davon, ob die betroffene Domain zur Löschung eingetragen ist oder nicht.
- LÖSCHUNG EINER DOMAIN
Eine generische Domain, welche sich in Löschung befindet, kann innerhalb von 30 Tagen nach erfolgter Löschung kostenpflichtig wiederherstellt werden.
Die Gebühren hierfür sind in der Preisliste einsehbar oder  können telefonisch erfragt werden.
2.2. Auftraggeber und Auftragnehmerin verwalten Domains im Treuhandverhältnis, für alle Domainhandlungen müssen eindeutige u. schriftliche Aufträge vorliegen und auf Anforderung sofort einsehbar sein.
2.3. Auftraggeber und Auftragnehmerin sind Treuhänder, jede Veränderung an der Domain ohne schriftliche Beauftragung stellt einen Treuebruch dar, der zivil- u. strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.
2.4.Die Domain darf nie Druckmittel für Zahlungsausfälle sein. Löschung, Umzug, etc. bedarf eines schriftlichen Auftrages.
2.5.Zeitlich befristete Domainaufträge sind nur bei ganz wenigen Registry's möglich, Löschungen immer mit Auftrag.
2.6. Auftraggeber und Auftragnehmerin betreiben kein Handelsgeschäft mit Einkauf/Verkauf, sondern betreiben ein hochsensibles Treuhandgeschäft. Bei einer Domainanmeldung in der Resellerkette kommen sieben Verträge, teils- mit werk- und teils dienstvertraglicher Prägung zu Stande. Siehe Gutachten von Professor Dr. Hoeren unter: www.rechts-gutachten.de/professor-hoeren.pdf.
2.7.Registry-Bedingungen und AGB.
Bei Vertragsabschluss und bei Domainregistrierung wurden bereits die Registy-Bedingungen und AGB anerkannt.
2.8. Alle Kunden und Wiederverkäufer müssen über die vorstehenden Zusammenhänge, die Registry - Bedingungen und die AGB aufgeklärt sein.
Die vorstehenden Bedingungen sind Grundlage des Domaingeschäftes,  die Registry Bedingungen gelten für alle NIC Mitglieder. Die rechtlichen Pflichten von Treuhandverhältnissen sind im BGB geregelt, Verstöße daraus ergeben sich aus dem Strafgesetzbuch. Bei Löschung einer Domain ohne Vorlage eines formal richtigen Inhaberauftrag wird eine Konventionalstrafe von 800,- Euro fällig. Dazu kommen die Kosten für die Wiederbeschaffung sowie der geforderte Schadensersatz.
2.9 Im Zusammenhang mit der Unterwerfung unter die ICANN Registrarbedingungen ist selbstverständlich auch das Schiedsverfahren bei Domainstreitigkeiten (WIPO) oder DISPUTE-POLICY gemeint (UDRP - Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy). Diese Verpflichtungen gelten für alle beteiligten des Auftraggebers, Reseller, Unterreseller bis hin zum Domaininhaber. In diesem Sinne sind auch diese AGB in der selben oder ähnlichen Form mit gleicher Rechtswirkung weiter zu geben.
2.10 Die Auftragnehmerin gibt dem Auftraggeber in Einzelfällen die Vollmacht im Namen die Auftragnehmerinin administrative Veränderungen vorzunehmen, die in die Rechte des Domaininhaber schwerwiegend eingreifen. Dazu gehören insbesondere Domainlöschungen, Domainumzüge, Veränderungen der Inhaberdaten, usw.. Diese Vollmacht an den Auftraggeber ist eine reine Vertrauenssache und kann wie jede Vollmacht jederzeit widerrufen werden. Die Auftragnehmerin ist jederzeit ohne Begründung berechtigt, einzelne oder alle Funktionen für den Auftraggeber zu sperren. Der Auftraggeber hat dadurch keinen Nachteil, er richtet seine Änderungs- und/oder Administrationswünsche an den Support die Auftragnehmerinin. Dieser führt dann die gewünschten Arbeiten durch.
3. Der Domaininhaber ist stets von allen in Zusammenhang mit seiner Domain stehenden Veränderungen zu informieren, die schriftliche Genehmigung des Domaininhabers ist einzuholen. Dies ist insbesondere bei KK-Anträgen zu berücksichtigen, da beim Providerwechsel wesentliche Veränderungen bezüglich Firmenausfallrisiko, technischen Support, Nameserver-Stabilität und Bereitschaftsdienst möglich sind. Sog. Massen- oder Sammel-KKs sind wegen der erhöhten Fehlergefahr und mangelnder Überprüfungsmöglichkeiten ausgeschlossen. 

4. KK Anträge (Konnektivitätskoordination / Providerwechsel) können durch Late Ack = Verspätete Zustimmung durchgeführt werden. Ein KK Antrag muss also nur einmal gestellt werden. Jedes mehrfache Stellen eines KK Antrages ist sinnlos, verursacht Kosten und muss weiterberechnet werden. Für jeden Providerwechsel, welcher von die Auftragnehmerinin weg führt, werden EURO 18,-- Bearbeitungs- und Vertragabstandsgebühr fällig, wenn diese KK ohne Zustimmung des jeweiligen Domaininhabers erfolgt.

4.1. Wichtige Hinweise zum Provider-Wechsel (KK), Redirect, u.s.w. Der Auftraggeber ist für die ordnungsgemäße Durchführung eines KK selbst verantwortlich. Unter www.provider-wechsel.de kann der Auftraggeber stets den Bearbeitungsstand seines KK beobachten und Verzögerungen und deren Ursache erkennen. Da es sich um ein gemischt manuell/automatisches Verfahren handelt, sind gewisse Vorkehrungen einzuhalten um größere Verzögerungen auszuschließen. Reklamationen bezüglich KK sind per Einschreiben an die Geschäftsleitung zu senden, von da ab ist mit einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von 10 Tagen zu rechnen. Die übliche Bearbeitungszeit liegt zwischen 14 Tagen und 4 Wochen, kann jedoch nicht garantiert werden. Beim KK ist zu beachten, dass gewisse Formvorschriften und Identifikationsmöglichkeiten (siehe www.provider-wechsel.de) einzuhalten sind. Die gleichen Formvorschriften gelten für die Änderungen von Nameservereinträgen, sowie die Veränderungen von Weiterleitungen (Redirect). Auch hier sind die Vorschriften unter www.provider-wechsel.de einzuhalten, bzw. diese Formulierungsvorschläge zu verwenden. Falls der Auftraggeber eigene Formulierungen verwendet, haftet er für Missverständnisse und Interpretationsfehler, sowie den Folgen daraus. Bei Providerwechsel ist es wichtig, dass zuerst der KK gestellt und anschließend die Zustimmung erfolgt. Zustimmungsaufträge ohne KK können nicht zugeordnet werden und sind somit wirkungslos. Es ist nicht zumutbar bei der Bearbeitung alte Auftragsstapel des Domaininhabers durchzuarbeiten. Entscheidend ist die Zustimmung des Domaininhabers, diese muss im Original vorliegen, vertretungsweise Unterzeichnungen sind nicht rechtsgültig. Die Auftragnehmerin hat Anspruch auf Originalformulare, Aufträge per Fax, die in schlecht verwertbarem Zustand eingehen kann die Auftragnehmerin verwerfen. Zu einer Rückmeldung ist die Auftragnehmerin nicht verpflichtet, was bei schlechtleserlichen Aufträgen ohnehin nicht möglich ist. Wichtig ist ebenfalls der Vermerk zu welchem DE-NIC Mitglied der KK gehen soll, da sonst möglicherweise einem völlig falschen Parallelantrag zugestimmt wird und die Domain in falsche Hände kommt.  

5. Die Auftragnehmerin kann bei wichtigen Zustellungen, wie z.B. KK Anträgen, Schliessungsanträgen, Reklamationen etc. auf den Zustellungsnachweis per Einschreiben bestehen, sollte der Verdacht bestehen, dass mit Zustimmungen per Fax u. per e-Mail Missbrauch getrieben wird, bzw. unangemessene Rechtssituationen konstruiert werden sollen.
5.1 Zeitkritische Zustellungen sind nur per Einschreiben an die Obermünsterstrasse 9, 93047 Regensburg rechtswirksam. Fax- und E-Mail-Mitteilungen gehen nur an den jeweiligen Sachbearbeiter und haben deshalb keinen Zustellungscharakter. Wegen Schichtdienst und Urlaub müssen eilige Fax- und E-Mail-Mitteilungen an Supportmitarbeiter im Verzögerungsfall durch telefonischen Nachruf verifiziert werden.

6. Domainlöschungen, Accountschliessung, E-Mail-Löschungen Die Auftragnehmerin ist berechtigt nach einer Frist von 30 Tagen nicht abgerufene E-Mails vom Server zu löschen. Die Größe einer E-Mail darf die Größe von 15 MByte nicht überschreiten. Die Auftragnehmerin ist berechtigt aus einem der nachstehenden Gründe einen Account zu sperren oder eine Domain sofort zu schließen, Dekonnektierungen vorzunehmen, fristlos zu kündigen und / oder einem KK stattzugeben, wenn 

6.1. der Jahresbeitrag trotz Mahnung per E-Mail, Brief oder Telefax ohne Zahlungseingang bleibt. Es handelt sich um eine Bringschuld, d. h. für die ordnungsgemäße Zuordnung der Zahlung ist der Auftraggeber haftbar. Auf jedem Zahlungsbeleg ist die Kundennummer und die Rechnungsnummer zu vermerken, für falsche Angaben haftet der Auftraggeber. Sollten bei größeren Bestellmengen von Domains- und Webspaceaccounts einzelne Zahlungen erfolgt sein, so ist die Auftragnehmerin dennoch zur Sperrung oder zur Rückgabe der Domains an das De-NIC berechtigt. Es ist die Auftragnehmerinin nicht möglich und auch nicht zumutbar zu ermitteln, welche Zahlung im Einzelfall für welchen Vorgang gedacht war. Die Rechnungen sind grundsätzlich ohne Abzug bei Erhalt zahlbar, die Zahlungsabwicklung erfolgt über das Abbuchungsverfahren für Lastschriften, bzw. dem neuen SEPA-Verfahren. Für das SEPA-Lastschriftverfahren, wird ausdrücklich eine Verkürzung der Vorabankündigungsfrist auf einen Tag vereinbart. Die Aufrechnung und der Einbehalt ist nur mit gerichtlich festgestellten und Angeklagten Forderungen möglich. Jede Rechnung beinhaltet in der Anlage eine Auflistung der einzelnen kostenpflichtigen Vorgänge. Ein Einbehalt des gesamten Rechnungsbetrag wegen Unklarheit einzelner Posten ist unzulässig. Bei Reklamationen muss ebenso jeder einzelne Posten schriftlich innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt reklamiert werden. Ansonsten erlischt ein Rückzahlungsanspruch.

6.2. der Auftraggeber trotz Versuch des Anschreibens oder Anrufens nicht reagiert oder nicht erreichbar ist. Das gleiche gilt bei Falschangaben oder nicht oder nicht mehr zutreffenden Angaben in der Description oder beim Admin C, bei der Angabe von ausländischen Adressen oder bei der Verwendung von Pseudonymen oder nicht existierenden Firmennamen.

6.3. markenrechtliche, wettbewerbsrechtliche und schadensersatzrechtliche oder sonstige Streitigkeiten anstehen. Die Auftragnehmerin kann hier in eigenem Ermessen die Schließung entscheiden, wenn der Auftraggeber oder dessen Provider seine Rufnummer nicht angibt oder aktualisiert, oder nicht erreichbar ist.

6.4. in irgend einer Form Missbrauch betrieben oder gegen die guten Sitten verstoßen wird , sowie pornografische, nationalsozialistische, rassistische oder sonstige illegale Inhalte angeboten werden. 

6.5. durch eine weit überdurchschnittliche Belastung des Accounts entgegen der Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erhöhte Kosten verursacht werden. 

6.6. der Verdacht auf betrügerische Handlungen besteht. 

6.7. die Gefahr von Gebührniss- bzw. Zahlungsausfällen besteht.

6.8. der Vertragspartner nicht rechtsfähig ist, d.h. das Alter von 18 Jahren noch nicht vollendet hat, und keine Handlungsvollmacht vom Vormund oder Erziehungsberechtigten beim Vertragsabschluß bzw. bei der Beantragung vorgelegen hat. In diesem Fall ist die Auftragnehmerin darüber hinaus berechtigt, die Leistungserbringung rückwirkend abzulehnen und das Vertragsverhältnis rückwirkend zu annullieren. Dies gilt für alle Fälle des Verschweigens der Rechtsfähigkeit.  

6.9. ein Missbrauch bereits in Einzelfällen in der Form zu erkennen ist, dass Markennamen von Dritten registriert werden und zwar nicht in dessen Auftrag und auf deren Namen, sondern auf Namen und Inhaber, die mit dem betreffenden Marken oder Firmennamen gar nichts zu tun haben. In diesem Fall ist die Auftragnehmerin berechtigt die gesamte Vertragsbeziehung fristlos zu kündigen, alle Accounts und Server zu sperren und die betroffenen deutschen und internationalen Domais an die Inhaber zurückzugeben. Die Domaingebühr ist trotzdem vom Auftraggeber zu entrichten. Bei Gebührnissausfall ist die Auftragnehmerin berechtigt die Registrierkosten vom neuen Domaininhaber zu verlangen. Durch diese Maßnahme sollen Erpressungsversuche, welche das Internet häufig in Misskredit gebracht haben, verhindert werden. Strafrechtliche Schritte sind in der Regel trotzdem einzuleiten.  
6.10. die Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers gerichtlich oder anderweitig festgestellt wird.
6.11. per Lastschrift eingezogene Beträge wegen Nichtzahlung oder Widerspruchs zurückgebucht werden.

7. Domainreklamationen, Webspacereklamationen, Schriftform. Wenn ein Auftraggeber mehrere Accounts u. Domains beauftragt hat, so müssen diese auch jeweils einzeln schriftlich u. nachweislich per Einschreiben / Rückschein zu Händen der Geschäftsleitung in der gemäß der AGB vorgeschriebenen Verjährungs- bzw. Einspruchsfrist bei Fehlern oder Unzufriedenheit reklamiert werden. Die Reklamation befreit nicht von der Zahlung des Jahresbeitrages. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, eine Reklamation bis zum Eingang der Zahlung zurückzustellen. Eine Reklamationsbearbeitung im Einzelfall ist als Teil des Auftrages zu verstehen. Bei Mehrfachregistrierungen sind einzelne Reklamationen keinesfalls dazu zu verwenden, größere Gesamtrechnungen unbezahlt zu lassen. In diesem Fall ist die Auftragnehmerin berechtigt, die nicht bezahlten Accounts incl. Domains zu löschen, wodurch der Zahlungsanspruch des Auftragnehmers erhalten bleibt. 

7.1. Im Falle der Nichtzahlung auch nur von Teilbeträgen durch den Provider oder der Gefahr von Zahlungsausfällen sowie bei Nichteinhalten von Zahlungszusagen ist die Auftragnehmerin berechtigt alle Acounts zu sperren und auch alle Leistungen zu verweigern. Dazu gehört auch z.B. die zur Durchführung von KK`s un Closes erforderlichen Dienstleistung, wie Identitätsrecherchen, Überprüfung der Durchführungsdokumente, etc. Ferner ist die Auftragnehmerin berechtigt direkten Kontakt mit dem Domaininhaber (Description-Eintrag), dem Admin-C (Bevollmächtigter) und dem Tech -C(Technischer Kontakt) aufzunehmen. Alle drei vorstehend erwähnten Personen haften für die Bezahlung der Domaingebühren, nicht jedoch für Server und Webspacegebühren. Der Provider ist verpflichtet den Domaininhaber sowie den Bevollmächtigten über diesen Umstand aufzuklären. Durch die Registrierung von Domains bestätigt der Auftraggeber den Domaininhaber sowie den Bevollmächtigten über diesen Umstand aufgeklärt zu haben, sowie dass beide damit einverstanden waren. Sollte dies nicht der Fall sein hat eine Registrierung zu unterbleiben. 

7.2. Sollte die Auftragnehmerin von drohender Zahlungsunfähigkeit oder von früheren Zahlungsausfällen des Auftraggebers Kenntnis erlangen ist die Auftragnehmerin berechtigt Vorkasse in Höhe des zu erwartenden Monatsumsatzes zu verlangen und bei Nichtzahlung eine Verweigerung aller Leistungen nach zweitägiger Fristsetzung bis zum Zahlungseingang vorzunehmen.  

8. Alle Schadensersatzforderungen beschränken sich auf die Höhe des zehnfachen Jahresbeitrages. Schadensersatz ist nur bei grobem Vorsatz möglich. Der Auftraggeber stellt die Auftragnehmerin von allen Folgen eventueller Rechtsstreitigkeiten frei. 
Die Haftung des Auftragnehmers für höhere Gewalt, Kriegshandlungen, Erdbeben, Streik, Feuer, Wasserschaden, Sabotage, Terrorismus und Amoklauf ist ausgeschlossen.

9. Der Auftraggeber wird als Admin C, die Auftragnehmerin wird als Tech C eingetragen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Bei automatischen Beantragungsverfahren werden einheitliche von der Auftragnehmerin zur Verfügung gestellte Ripe Handles eingetragen. Die Veröffentlichung der Daten der Nutzungsberechtigten bei Ripe ist zwingend vorgeschrieben. Bei vollautomatischen Bearbeitungsverfahren ist die Auftragnehmerin berechtigt, sich selbst vorab in Description und in die Ripe Handels einzutragen. Nach Abschluss der Registrierung oder nach Zahlungseingang erfolgt die Umschreibung auf den Auftraggeber. Falls keine Registrationshandles zur Verfügung stehen, ist die Auftragnehmerin berechtigt selbst Handles bei den jeweiligen Organisationen (z.B. Ripe, Core, ICANN, u.s.w.) im Namen des Auftraggebers zu beantragen. 

10.1 Vertragsbeendigung Domain Nach Vertragsbeendigung ist es dem Auftraggeber freigestellt, die dem Vertragsverhältnis zugeordneten Domainnamen zu löschen, auch wenn ein vom Kunden abweichender Nutzungsberechtigter benannt wurde. Sollte der Auftraggeber nach Vertragsende die Weitergabe an einen anderen Anbieter wünschen, so wird die Auftragnehmerin unverzüglich die notwendige Freigabe erteilen, sofern alle vertragsgemäßen Entgelte bezahlt wurden! Die Auftragnehmerin ist bei Schließung einer Domain berechtigt, diese auf eigene Kosten zu übernehmen.

10.2 Vertragsbeendigung Serverhosting/Webspace. Nach Vertragsbeendigung (Kündigung) des Serververtrages oder des Shared-Hosting-Webaccounts werden die Daten des betreffenden Kunden noch 4 Wochen zwischengespeichert. Danach werden alle Daten gelöscht. Der Kunde ist während des laufenden Betriebes und nach Beendigung des Vertrages selbst verpflichtet für entsprechende doppelte Datensicherung zu sorgen, sofern nichts anderes im Hauptvertrag vereinbart ist.  Die Pflicht zur täglichen Datensicherung geht nur bei Managed Server Verträgen vom Auftraggeber zur Auftragnehmerin über. Bei Defekt einer Festplatte ist die Auftragnehmerin berechtigt und beauftragt die Datenrettung selbst und in eigener Verantwortung durchzuführen. Es ist darauf zu achten, dass zum Zeitpunkt der Kündigung, keine Leistungen mehr vom Auftragnehmer beansprucht, bzw. abgefordert werden. Dies würde die Kündigung unwirksam machen und ad absurdum führen. In diesem Falle würde der Vertrag weiter laufen, was zur Weiterberechnung aller Leistungen führen würde. Die Kündigung ist erst dann wirksam möglich, wenn der Bezug aller Leistungen beendet wird.

10.3 Auftragserteilung bei Löschung und KK-Anträgen Aufträge bei Löschungen und KK-Anträgen sind stets per Original vorzulegen. Die Auftragserteilung ist eindeutig und klar in der Form zu wählen, wie die Musterbeispiele für Close (Löschung) und KK (Providerwechsel) unter www.provider-wechsel.de aufgeführt sind. Sollte der Auftraggeber von sich aus von der Vorschrift der Originalübermittlung oder der Verwendung der empfohlenen Formulierungen abweichen, haftet der Auftraggeber für eventuelle Übermittlungsfehler per Fax etc. oder Schäden welche aus Missverständnissen in Formulierungen entstehen. Die Auftragnehmerin ist in vorstehenden Fällen von jeglichen Schadensersatzansprüchen freizustellen. Für die Erteilung des Auftrages bei der Auftragnehmerin ist im Falle der Strittigkeit der Auftraggeber beweispflichtig.
10.4 Die Auftragnehmerin nimmt nicht am Premiumhandel in Bezug auf Topleveldomains teil. Demzufolge ist es dem Auftraggeber nicht gestattet sich mit der jeweiligen Registry direkt in Verbindung zu setzen, und die Auftragnehmerin als zuständige Domainverwaltungsstelle (Registrar) zu benennen. Eine Nutzung der Domain ist über das Domainverwaltungssystem der Auftragnehmerin nicht möglich. Alle anfallenden Kosten sind bei Zuwiderhandlung durch den Auftraggeber zu tragen.

11. Die Fälligkeit aller in Rechnung gestellter Beträge ist bei Rechnungsstellung im Zweifel 5 Tage, es sei denn auf dem Rechnungsformular ist eine andere Zahlungsfrist angegeben. Wesentlicher Vertragsteil ist die Zahlungsabwicklung im Abbuchungsverfahren für Lastschriften (Nr.4), bzw. dem neuen SEPA-Verfahren. Für das SEPA-Lastschriftverfahren, wird ausdrücklich eine Verkürzung der Vorabankündigungsfrist auf einen Tag vereinbart. Sollte dies verweigert werden, hat die Auftragnehmerin einen fristlosen Kündigungsgrund und das Recht zur Dekonnektierung registrierter Domains. Gleiches gilt im Falle von Lastschriftrückgaben. Die Rechnungsstellung wird per E-Mail vereinbart. Bei postalischer Rechnungsstellung auf Wunsch des Kunden werden EURO 1,85 Porto- und Bearbeitungsgebühr berechnet. 

12. Im Falle der Nichtzahlung oder Nichterreichbarkeit des Auftraggebers ist die Auftragnehmerin alternativ zur Schließung der Domain auch berechtigt eine Rückgabe zum zuständigen NIC per "hold" zu veranlassen. Die angemessene Frist für Close und Hold ist 7 Tage nach Androhung der Leistungsverweigerung. Die Verweigerung der Leistung durch die Auftragnehmerin entbindet den Auftraggeber nicht von seinen Zahlungsverpflichtungen.

12.1 Zahlungen für einzelne Domains sind nicht zuordenbar, es werden immer die Gesamtbeträge kumulativ zusammengefasst. Das Fehlen von Teilbeträgen ohne gesonderte Ratenzahlungsvereinbarung ist gleichbedeutend mit einer Nichtzahlung der Gesamtsumme der jeweiligen Rechnung. Die Laufzeiten einzelner Domains können nicht berücksichtigt werden. Offene Posten einzelner Domains, Servicepauschalen, etc. können mit Zahlungen von Laufzeiten anderer Domains verrechnet werden. Bei Kündigung des Vertragsverhältnisses kann  das Verwaltungssystem und die Gesamtdienstleistung nicht mehr bereit gestellt werden, sodass die gesamten Domains aus der Verwaltung entfernt werden müssen. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses und/oder einer fristlosen Kündigung, gleich von welcher Seite, sind alle in der Verwaltung befindlichen Domains unverzüglich, spätestens in 7 Tagen zu einem anderen Provider zu transferieren. Die Abrechnung der einzelnen Domains erfolgt jeweils auf ein Jahr, eine Rückerstattung  in Bezug auf noch nicht vollendete Jahreslaufzeiten oder eine Aufteilung der Laufzeiten ist nicht möglich.

12.2 Bei internationalen Domains können Providerwechsel und Schließungen erst nach Ablauf der im Voraus bezahlten und gebuchten Vertragslaufzeit erfolgen. Durch die grundsätzliche Vorauszahlungspflicht bei ausländischen Domains und anderer Vergaberichtlinien steht im Gegensatz zu der Handhabung bei den .de-Domains das Nutzungsrecht im Falle der Nichtbegleichung dem Bezahler zu. Auf den Eigentumsvorbehalt, sowie das Dekonnektierungsrecht wird speziell nochmals hingewiesen. Wir weisen darauf hin, dass einige NIC's im Bereich der "Domainexoten noch manuell arbeiten, sehr unzuverlässig und oftmals telefonisch gar nicht erreichbar sind. Fehler können hier sehr leich passieren, die Behebung stellt sich oftmals als sehr aufwändig und zeitraubend heraus. Bitte verwenden Sie diese Domains nur als Zusatzdomains für relativ unwichtige Präsenzen. Wichtige Webinhalte sollte man nur auf Domains legen, deren Verwaltung automatisiert und vom jeweiligen Mitglied steuerbar und beherrschbar ist.

13. Es ist darauf zu achten, dass bei allen Handlungen, die über automatisch bereitgestellte Robotsysteme stets ein schriftlicher Auftrag des Admin C (Auftraggebers) vorliegt. Die Auftragnehmerin reicht Kopien der Aufträge auf Anforderung ein, bei Identifikations-Problemen z. B. bei KK Anträgen (Providerwechsel) kann die Auftragnehmerin auf die Vorlage von Originalen bestehen. 

14. Bei Scheitern von Domainumstellungen versucht die Auftragnehmerin mehrfach die Umstellung zu realisieren. Sollte wegen Ablehnung durch den anderen Provider die Domainübergabe scheitern, sind dennoch die vereinbarten Zahlungen zu leisten .Der Auftraggeber ist also stets verpflichtet, die zur Ummeldung geforderte Erklärung bei den betroffenen DE- NIC Mitgliedern und auch beim Scheitern beim DE- NIC vorzulegen. 

15. Kostenlose Leistungen, wie z.B. Nutzung von Nameservern, Backup, etc. kann nicht zu Schadenersatz führen. In dem Produktpaket "S01" (1GByte), befinden sich zwei DE Domains, des weiteren können bis zu sechs weitere Topleveldomains zum Einkaufspreis gegen gesonderte Berechnung hinzugekauft und/oder verlinkt werden. Insgesamt können also pro Paket acht Domains verwaltet werden, bei Mehrbedarf kann ein zweites Paket gebucht werden. Professionelle Backups sind gegen Aufpreis verfügbar, kostenlose Backups bedürfen der Mitwirkung des Auftraggebers in Richtung Durchführungskontrolle, Angabe der zu speichernden Dateien und Freigabe der Speicherung für die automatischen Backup-Robots.

16. Jede registrierte Domain muss innerhalb von 4 Wochen konnektiert werden, sonst erfolgt die Löschung. Die Verantwortung und Kontrolle diesbezüglich hat der Anmelder. Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet die Nameserver bereitzustellen. Beim Abschalten der Nameserver ist die Auftragnehmerin verpflichtet eine 10 Tagesfrist einzuhalten. 

17. Bei Erhöhung der Webspace- oder Technikeinkaufspreise ist die Auftragnehmerin einmal pro Jahr zur Preiserhöhung berechtigt. Erhöhen sich die Preise um mehr als 20% der Vorjahreszahlung hat der Auftraggeber ein Kündigungsrecht.
Preiserhöhungen durch die jeweilige Registry oder ICANN bei vereinbarten Festpreisen:
Sollte sich Preiserhöhungen im Bereich des Domaineinkaufs ergeben, sind folgende nachstehende zwei Varianten möglich.
a) es werden neue Festpreise vereinbart
b) es wird auf eine variable Preisanpassung umgestellt. D.h., dass auf den aktuell gültigen Einkaufspreis der betreffenden Domain 30% aufgeschlagen wird. Da die Auftragnehmerin in Bezug auf >600 Topleveldomains direkt an der Quelle sitzt, kann man die Einkaufspreise beanspruchen.
Serverpaketangebote - Im Falle von Serverpaketangeboten, die Lizenzen etc. beinhalten wird ein Pauschalpreis vereinbart, welcher alle Zulieferkomponenten beinhaltet. Sollten sich Preiserhöhungen, z. B. bei Hardware oder beim Lizenzeinkauf ergeben, ist die Auftragnehmerin berechtigt den Anteil der Erhöhung durch den Drittanbieter an den Auftraggeber weiterzureichen.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt Rechnungen und Mahnungen per E- Mail oder Telefax zu übermitteln.

18. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen. Die Bezahlung erfolgt im Abbuchungsverfahren für Lastschriften, bzw. dem neuen SEPA-Verfahren, jeweils für 12 Monate im Voraus, es sei denn, im Vertrag ist eine andere Regelung getroffen. Ist keine andere Regelung getroffen, fällt bei Servern und Serverhousing eine Einrichtungsgebühr von EUR 99, bei Rackhousing von EUR 300 an. Für das SEPA-Lastschriftverfahren, wird ausdrücklich eine Verkürzung der Vorabankündigungsfrist auf einen Tag vereinbart. Bei einer Kündigung durch den Auftraggeber innerhalb der ersten 12 Monate besteht wegen der geringen Beträge keine Rückerstattungspflicht des Jahresbeitrages und der Setupgebühr. Bei multidomainfähigen Accounts wird aus EDV-technischen und organisatorischen Gründen die Auftragnehmerin als Tech-C (technischer Kontakt) eingetragen. Pro Account ist ein Admin-C (administrativer Kontakt) Eintrag möglich.

19. Bei automatisierten Hosting- und Domain-Registrierungssystemen, ist der Auftraggeber stets im Kundencenter als Inhaber vermerkt und als solcher der Rechnungsempfänger und im vollem Umfang verfügungsberechtigt. Alle zu der Domain gehörenden Einträge können dadurch beliebig vom Auftraggeber geändert werden, wodurch die Möglichkeit einer Anonymisierung gegeben ist. Wir verweisen hiermit auf die Pflicht zur Einhaltung der Registrierungsbestimmungen. Das Passwort zum Kundencenter ist stets geheim zu halten, für Missbräuche und Veränderung von Einträgen und Daten im Kundencenter ist der Auftraggeber haftbar.  

Allgemein gültige Bestimmungen  

20. Die Auftragnehmerin hat ein fristloses Kündigungsrecht, wenn der Auftraggeber Informationen verbreitet, die gegen die guten Sitten und geltendes Recht verstoßen. Gleiches gilt für den Fall, dass erotische Publikationen oder Downloadinhalte angeboten werden, oder Traffic-Volumen verursacht werden, die das dreifache des Durchschnitts von 1000 vergleichbaren Webhostingkunden benötigen. Im letzteren Fall ist die Auftragnehmerin berechtigt Überbuchungen / Trafficbegrenzungen durchzuführen und eine Berechnung des Traffic in der Größenordnung von EURO 0,46 / Gbyte an die Auftragnehmerin vorzunehmen. Bei Konkurs, Firmenauflösung, Zahlungsausfall trotz mehrfacher Anmahnung und Nichterreichbarkeit können Endkunden des Resellers direkt angerufen und betreut werden.   

21. Sollte der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen für mehr als zwei Monate nicht nachkommen, so hat die Auftragnehmerin ein fristloses Kündigungsrecht. Die Auftragnehmerin ist ohne weitere Vorankündigung berechtigt, Server, Nameserver, Standleitungen und E-Mail-Dienste zu sperren, sowie Domains zu schließen. Ein Zurückbehaltungs- oder Aufrechnungsrecht steht dem Kunden nur mit rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zu. Der Leistungsumfang ergibt sich aus den Kundeninformationen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses relevant waren. Im Falle der fristlosen Kündigung aus vorstehendem Nichtzahlungsgrund ist die Auftragnehmerin berechtigt, die betroffenen Domains zu schließen. Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber trotz dreimaligen Anschreibens nicht auffindbar ist.

21.1 Bei Doppel- oder Überzahlung des Kunden erfolgt eine Gutschrifterteilung zur Anrechnung auf spätere Rechnungen. (Auftragserweiterungen, Folgejahr, etc.). Bitte vermeiden Sie derartige Fehler im Eigeninteresse, da das System keine Rückzahlungen vorsieht.

22. Monatsbeträge unter EURO 10,- werden aus verwaltungstechnischen Gründen für 12 Monatsbeiträge im Voraus berechnet, Beiträge unter EURO 30.- quartalsweise. Hardwarelieferungen werden nach Erbringung der Leistung oder unmittelbar vor Lieferung eingezogen. 

23. Bereitgestellte Tools und Programme sind urheberrechtlich geschützt und werden nur für die Dauer der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt. Auf kostenlos bereitgestellte Zusatzleistungen besteht kein Reklamations- und Anspruchsrecht, ebenso kein Recht zur Einbehaltung von Beträgen, die die Auftragnehmerinin zustehen. 

24. Die Auftragnehmerin behält sich vor, Inhalte die das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit der Server beeinträchtigen könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb zu unterbinden. Dies gilt insbesondere für CGI Module außerhalb der vorhanden Programm Bibliothek. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass für Teilnehmer im Internet die Möglichkeit besteht von der Übermittlung unverschlüsselter Daten Kenntnis zu erlangen. Der Auftraggeber geht das Risiko ein. 

25. Bei höherer Gewalt ist die Auftragnehmerin nicht zur Leistungserbringung verpflichtet. Die Auftragnehmerin ist nicht berechtigt Ausfallzeiten zu berechnen. Eventueller Schadenersatz ist auf die Höhe der Ausfallzeit beschränkt. Aufrechnung oder Einbehalt von Monatspauschalen ist nur mit gerichtlich festgestellten Forderungen möglich. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt kostenlose Leistungen, wie z.B. kostenlose Software-Bereitstellung zu reklamieren. Im Falle von Konkurs oder nicht Erreichbarkeit eines Partnerproviders über mehrer Monate hinweg, ist die Auftragnehmerin zur Vermeidung der Dekonnektierung berechtigt, die betroffenen Kunden weiter zu hosten. 

26. Die in den AGB erwähnten Mitteilungen sowie alle im Zusammenhang mit dem sonstigen Geschäftsverlauf erforderlichen Mitteilungen stellt die Auftragnehmerin u.a. im Internet unter http://www.a-g-b.de zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. Zusätzlich erfolgt die Benachrichtigung per E-Mail.

27. Mitteilungen gelten mit dem Eingang und der auf dieser Adresse hergestellten Verfügbarkeit als zugestellt, ungeachtet des Datums, an dem der Auftraggeber die Nachricht tatsächlich abruft. Der Name dieser E-Mail Adresse und Download-URL kann zur Sicherstellung der Kommunikation nicht geändert werden. Änderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die Auftragnehmerinin mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten gemäß dem im vorstehenden Punkt 27 beschriebenen Procedere mitgeteilt. Aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit im Internet- und Multimediabereich (Internetjahr = 6Jahre) sowie der dadurch laufend erforderlichen Anpassungen und Änderungen könnte sich eine Anpassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen als erforderlich erweisen. Die Auftragnehmerin ist deshalb berechtigt, diesen Erfordernissen nachzukommen und Änderungen im Einzelfall vorzunehmen. Die Verfahrensweise ist wie vorstehend beschrieben. 

28. Serverkunden verfügen im Durchschnitt über ein Domainvolumen von 50 - 60 Domains. Da wir die kostenlose Domainverwaltung zum Domaineinkaufspreis ermöglichen, kann der Serverkunde (Auftraggeber) bis zu 100 Domains registrieren ohne eine gesonderte Verwaltungspauschale entrichten zu müssen. Diese Pauschale ist mit der Servermiete abgegolten. Darüber hinaus gehende Domainbestände sind über NICdirect und die dort übliche Monatspauschale zu verwalten. Voraussetzung für die Domainregistrierung ist Exklusivität und ein ausgewogenes Registrierverhältnis. Dies liegt in der Regel bei 7:3, das heißt, dass 70% DE Domains, der Rest internationale Domains sind. In dieser Weise wird ein evtl. Ausfallrisiko kalkuliert, da das DE Risiko erheblich reduziert ist. Bei internationalen Domains ist das Ausfallrisiko beträchtlich höher. Des weiteren ist ein Firmensitz in Deutschland Voraussetzung, da ein Inkasso im Ausland von der Kostenseite nicht mehr verhältnismäßig ist. Bei Geschäftssitz im Ausland muss eine Zusatzvereinbarung abgeschlossen werden, die die automatische Domainverlängerung nur dann vorsieht, wenn das Domainkonto des Auftraggebers eine Deckung aufweist. Die vorstehende Zusatzvereinbarung zur Vermeidung der Domainverlängerung muss auch beim Firmensitz in Deutschland abgeschlossen werden, wenn das vorstehend beschriebene Registrierverhältnis von 7:3 nicht mehr zutrifft und sich zum Nachteil der DE Registrierungszahl verschiebt.

29. Sollten derartigen Änderungen nicht innerhalb eines Monats ab Zustellung nicht widersprochen werden, gelten diese als angenommen. Vertragsänderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen, sofern in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf die Formerfordernis. 

30. Die Auftragnehmerin ist berechtigt zur Leistungserbringung im Zuge des technischen Fortschritts auch neuere bzw. andere Technologien, Verfahren, Systeme und Standards zu verwenden, sofern die Auftragnehmerinin keine Nachteile entstehen. Der Vertrag kann an Dritte weitergegeben werden, sofern dem Auftraggeber daraus kein Nachteil entsteht, der Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen oder ein Gesellschafterwechsel begründen kein Sonderkündigungsrecht. Im Falle von Firmenverkauf, einer Firmenverlagerung oder Outsourcing (Auftragsvergabe) auch ins Ausland ist die Auftragnehmerin berechtigt Rechte und Pflichten der Aufträge mit dem Auftraggeber an Dritte weiterzugeben. Selbstverständlich muss die Leistungserbringung in der bisherigen Form uneingeschränkt weiter gewährleistet sein. Sollten Teile des Vertrages ungültig sein oder werden, bleibt der übrige Vertrag in Kraft. Die unwirksam gewordenen Vertragteile sind durch Bestimmungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Passagen entsprechen. Gleiches gilt für Vertragslücken. Der Gerichtsstand ist Regensburg.

31. Der Auftraggeber ist für alle Kosten und Folgen von unzulässig angemeldeten Domains selbst haftbar. Dies gilt für alle Folgen aus marken- u. wettbewerbsrechtlichen Verstößen, genauso wie aus sonstigen Rechtsverletzungen. In gleicher Weise haftet der Auftraggeber für den Missbrauch seines Teilnehmeraccounts und die Weitergabe von Zugangskennungen u. Passwörtern. 

32. Der Auftraggeber erkennt an, dass die Auftragnehmerin Telekomunikation- und Internetdienstleister gemäß dem gültigen Internetstandart RFC 1591 ist und gemäß §5 TDG (Teledienstgesetz) für Inhalte und Nutzerverstöße nicht haftet. 

33. Die Aussagen von Mitarbeitern sind erst rechtsverbindlich, wenn diese schriftlich durch die Geschäftsführung der Auftragnehmerin bestätigt wurden. Schäden die voraussichtlich ein Volumen des 10fachen Serverumsatzes und/oder 1000.- Euro übersteigen, sind  ab Entstehen per Einschreiben/Rückschein bei der Firmenleitung der Auftragnehmerin anzuzeigen. Dadurch soll der Geschäftsleitung der Auftragnehmerin die Gelegenheit zur Schadensminimierung gegeben werden.  Für Versäumnisse aus einer unterlassenen Schadensmeldung bei der Geschäftsleitung ist der Auftraggeber haftbar. Sollte diese Meldung bei der Firmenleitung der Auftragnehmerin unterbleiben erlöschen alle Schadensersatzansprüche gegenüber der Auftragnehmerin nach spätestens drei Monaten ab dem Tag des Schadenseintritts.  Korrespondenz mit anderen Mitarbeitern, Supportcenter, etc. kann wegen des immensen Aufkommens an Schriftverkehr und dem großen Mitarbeiterstab nicht als Rechtsgrundlage berücksichtigt werden. Bei Differenzen und Unklarheiten im Bestellverfahren kann die Auftragnehmerin die Bezahlung stets als Willensbekundung des Auftraggebers werten.

34. Die Auftragnehmerin garantiert bei allen Leistungen, wie Domains, Nameserver, Robotersysteme, Standleitungen und Server, die in Deutschland übliche Verfügbarkeit von 98 %. Es wird versucht durch die ständige Personalbereitschaft Fehler und Probleme grundsätzlich innerhalb weniger Minuten zu beseitigen, der Auftraggeber ist jedoch zur Meldung verpflichtet. Der Auftraggeber hat Kenntnis von den Risiken vollautomatisierter Registrierungsverfahren und der Gefahr von Missbrauch in Bezug auf seinen Nutzerzugang. Gemietete Server bleiben bis zur Vertragsbeendigung im Eigentum der Auftragnehmerin, dies gilt auch für Festplatten und sonstige Datenträger. Es ist branchenüblich, dass auch Datenträger nicht heraus gegeben werden und in Eigentum und Besitz der Auftragnehmerin bleiben. Sollten Datenträger benötigt werden, so ist die Notwendigkeit mit Angabe der Schadenshöhe zu begründen, die durch eine Datenrettung vermieden werden kann. Dieser Antrag ist bei der Geschäftsleitung der Auftragnehmerin unter Klärung der Kostenübernahme zu stellen. Hier ist insbesondere zu begründen, warum die eigene Datensicherung gescheitert ist. Nach Klärung der Randbedingung sendet die Auftragnehmerin die Datenträger an den Datenrettungsdienst. 


35. Der Auftraggeber hat Kenntnis, dass nach jedem KK Antrag (intern & extern) ein Update veranlasst werden muss. Bei Tools oder automatisierten Scripten für die Beantragung oder Veränderung von Domaininhalten, RIPE handles ist der Auftraggeber zur Überprüfung aller domainbezogenen Daten verpflichtet. Fehleintragungen sind innerhalb von zwei Tagen schriftlich nachweislich zu reklamieren. Für Fehleintragungen ist der Auftraggeber haftbar. 

36. Der Auftraggeber versichert, dass die Anmeldung seiner Domains, ebenso die Veröffentlichung der Inhalte keine Verstöße gegen geltendes Recht, insbesondere gegen Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Urheberrecht darstellen. Die Auftragnehmerin ist bei Kenntniserhalt von Verstößen berechtigt die entsprechenden Domains nebst Inhalten der Webseiten ohne Ankündigung fristlos zu löschen. 

37. Sollte der Trafficbedarf den durchschnittlichen Verbrauch aller Nutzer um mehr als das 3fache übersteigen ist die Auftragnehmerin berechtigt die überhöhten Kosten durch Werbeeinbindungen auf den Seiten des Auftraggebers auszugleichen. Die Werbeeinblendungen darf die Auftragnehmerin selbst vornehmen. Sollte der Auftraggeber diesbezüglich nicht mitwirken und sich weigern ist die Auftragnehmerin berechtigt den betreffenden Nutzeraccount fristlos zu löschen.  

38.Wenn beim Einstellen von Servern und Anschließen von Standleitungen keine gesonderten Verträge gefertigt werden, gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die sich im wesentlichen an den branchenüblichen Gepflogenheiten orientieren. Der Vertrag beginnt mit dem Zeitpunkt der Anlieferung des Servers, die Vertragsmindestlaufzeit ist 12 Monate. Die Verlängerung ist jeweils wieder für 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Die Auftragnehmerin ist bei mehreren Servern berechtigt den Traffic gemeinsam zu zählen. Bei Unklarheiten und Differenzen wird der Gesamttraffic durch die Anzahl der Rechner ungeachtet der Laufzeiten und spezifischen Gegebenheiten ermittelt. Beim Abholen von Servern gleich aus welchem Grund ist der Geschäftsleitung mindestens 1 Woche vorher Bescheid zu geben. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, bei Nichtzahlung von seinem gesetzlichen Vermieterpfandrecht Gebrauch zu machen. Bei Abholung von Servern unter der Laufzeit von 12 Monaten wird der Rechnungsbetrag für die gesamte Laufzeit fällig.  

39. Zur Realisierung der Datensicherung stellt die Auftragnehmerin auf Anforderung des Auftraggebers Speicherplatz zur Verfügung. Die entsprechende Datenübertragung wird vom Kunden entweder automatisiert oder per Hand initialisiert. Der Zeitpunkt dafür und die Zeitabstände bestimmt der Auftraggeber, der auch die ordnungsgemäße Kontrolle der Datenüberspielung übernimmt. Eine Verantwortung diesbezüglich obliegt keinesfalls die Auftragnehmerinin. Anderweitige Vereinbarungen sind ungültig. Mündliche Zusagen in jeder Hinsicht sind unwirksam und gelten nur bei schriftlicher Bestätigung durch die Geschäftsführung. Schriftliche Zusagen von Sachbearbeitern oder Schriftverkehr mit Mitarbeitern der Firma erlangen nur Gültigkeit, wenn eine ordnungsgemäß von beiden Vertragsteilen unterzeichnete Vertragsform zugrunde liegt, jeweils unterzeichnet von der Geschäftsleitung. Bis zum Zustandekommen einer derartigen Vertragsform gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Werden im Kundenauftrag Computer und/oder sonstige Elektronikteile und/oder Zubehör beschafft, so reicht die Auftragnehmerin die Einkaufspreise ohne Preisaufschlag weiter. Der Auftraggeber zahlt alle diesbezüglichen Auslagen des Auftragnehmers innerhalb von 10 Tagen nach Vorlage der Rechnungskopie. Der Auftraggeber übernimmt alle Kosten aus diesen Beschaffungsarbeiten und stellt die Auftragnehmerin aus allen Verpflichtungen und Nachteilen aus dieser Beschaffung frei. Im Falle einer fristlosen Kündigung durch den Auftraggeber, sei es gerechtfertigt oder ungerechtfertigt, so wird in beiden Fällen sofort der gesamte Betrag für die Restvertragslaufzeit fällig. Eine Rückzahlung von Teilbeträgen kann erst nach gerichtlicher Feststellung der Gerechtfertigkeit der fristlosen Kündigung erfolgen. Hintergrund dieser Regelung ist, dass fristlose Kündigung in der Regel in dieser Branche nicht durchsetzbar sind.

40. Bei der Gefahr von Forderungsausfällen, wie z.B. durch Lastschriftrückgaben, Überziehung des Kreditlimits, negativen Auskünften, Überschreiten von Zahlungszielen, usw., ist die Auftragnehmerin berechtigt, zusätzliche Sicherheitsleistungen zu verlangen. Dies ist insbesondere wichtig, um die Abdeckung der Domainregistrierungsgebühren sowie die anfallenden Kosten bei Domainverlängerungen (Renews) sicher zu stellen. Sollte die Hinterlegung der Sicherheitsleistung abgelehnt werden, ist die Auftragnehmerin berechtigt, das Vertragsverhältnis fristlos zu beenden. Sollten die registrierten Domains innerhalb einer Frist von vier Wochen nicht umgezogen werden, ist die Auftragnehmerin zur Löschung berechtigt.

41. Auf Wunsch stellt die Auftragnehmerin Speicherplatz für Backupserver zur Verfügung. Dies ist eine kostenlose Leistung, deren Nutzung dem Kunden überlassen bleibt. Er ist dafür verantwortlich, die entsprechenden technischen Vorkehrungen, wie Einstellung der Pfade, zeitnaher Abruf, etc. zu treffen. Da die Auftragnehmerin häufig nicht über die Serverzugänge verfügt, sind diese technischen Voraussetzungen nur von Seite des Auftraggebers herzustellen. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die ordnungsgemäße Speicherung von Datenbeständen auf den Backupsystemen. Der Schadensersatz für kostenlos bereit gestellte Leistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Aufbewahrungszeit für Datenträger, Festplatten, etc. beträgt bei Austausch der Platten, Vertragskündigung, etc. maximal 3 Monate. Hierdurch wird ein Kompromiss zwischen der Löschpflicht aus Datenschutzgründen und dem wirtschaftlichen Interesse des Kunden gesucht.
42. Kommunikation, ständige Erreichbarkeit, regelmäßige Leistung fälliger Mieten, usw. Als Registrar von zahlreichen NIC Organisationen weltweit, ist die Auftragnehmerin verpflichtet, für laufende und termingebundene Aktivitäten (KKs, Domainverlängerungen, Abwehr von ungerechtfertigen Aktivitäten Dritter, etc.), ständig online erreichbar zu sein. Da der Auftraggeber durch diese Vertragsschließung treuhänderisch die Funktionen des Auftragnehmers übernimmt, ist auch dieser verpflichtet ständig per E-Mail und per Telefon erreichbar zu sein. Hierfür wird die bei Vertragsschließung angegebene E-Mai-Adresse und Telefonnummer gewählt. Änderungen diesbezüglich sind nur per nachweisbarer Zustellung an die Auftragnehmerin möglich. Für Schäden aus der Nichterreichbarkeit ist der Auftraggeber haftbar.
Der vorstehend beschriebene Kommunikationsweg gilt gleichzeitig für die gesamte Geschäftsabwicklung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin sowie das Rechnungswesen und das Mahnwesen. Auch hier ist der Auftraggeber gleichermaßen verpflichtet für Erreichbarkeit und Zustellbarkeit zu sorgen. Sollten mehr als zwei Monatsbeiträge offen sein, egal ob aus dem Server, oder Domaingeschäft, ist die Auftragnehmerin berechtigt, alle Leistungen ohne Vorankündigung zu verweigern. Eine fristlose Kündigung aller Vertragsleistungen ist somit gerechtfertigt, eine Zustellung auf den vorstehend beschriebenen Weg ist ausreichend. Zahlungen auf einzelne Vertragsleistungen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers möglich. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Zahlungseingänge, auf offene Posten seiner Wahl zu verbuchen. Zu einer formellen Trennung einzelner Engagements ist die Auftragnehmerin nicht verpflichtet. Jeden Monat werden Rechnungen zu den bestellten Dienstleistungen fällig. Sollten einzelne Monatsrechnungen nicht beim Auftraggeber ankommen, so ist dieser verpflichtet, die Auftragnehmerin diesbezüglich in Kenntnis zu setzen. Gleichzeitig ist er zur Bezahlung eines Betrages verpflichtet, der sich in der Höhe den aus den Vormonaten bekannten Beträgen entspricht. Evtl. Differenzen, Meinungsverschiedenheiten, etc. berechtigen nicht zur Nichtzahlung der Monatsrechnungen. Diese sind immer zu bezahlen, evtl. Details müssen später geklärt werden. Ebenso ist eine Aufrechnung nur mit gerichtlich festgestellten Forderungen möglich. Kürzungen von Rechnungsbeträgen sind unzulässig, gekürzte oder unvollständig bezahlte Rechnungen werden so bewertet, als ob der gesamte Monatsbeitrag offen wäre. Sollten bereits Zahlungsprobleme aufgetreten sein, wie z.B. Lastschriftrückgaben, etc., ist die Auftragnehmerin berechtigt, gewisse Zahlungsarten abzulehnen.

43. Änderungen an Konfigurationsdateien (Managed Server-Paket): Generell sind keine individuellen Anpassungen in Konfigurationsdateien auf Managed Servern möglich. Dies gilt für Systemeinstellungen und die angebotenen Dienste.
* Apache/PHP
Ausnahme hierfür ist die PHP-Konfiguration (php.ini). Einstellungen, die die verfügbaren Werte und gesetzten Limitierungen übersteigen bzw. auch Einstellungen, die nicht dargestellt werden, sind nach vorheriger Prüfung durch die Systemadministration änderbar. Weitere PHP-Module außer den Angebotenen werden nicht installiert. Eigene PHP-Lösungen, wie z.B. eigene PHP-Binaries, werden nicht unterstützt. Zusätzlich stehen zur Verfügung: Zend Optimizer, eAccelerator und ionCube-Loader. Das Abändern des Document Root wird nicht durchgeführt.
* IMAP
Der Wert für parallele IMAP-Verbindungen pro IP-Adresse ist aus Gründen der Serverstabilität beschränkt. Ein Erhöhung dieses Wert ist auf Anfrage möglich, allerdings besteht kein Anspruch darauf. Bei Bedarf kann ein SSL-Zertifikat für die IMAP-Verbindungen eingerichtet werden. Hierbei werden die Einrichtungsgebühren und die Kosten des Zertifikats vom Kunden getragen.
* SMTP
Die angebotenen Einstellungen wie z.B. Forwards, Autoresponder, Spamfilter, SMS-Benachrichtigungen, Black- und Whitelist etc. können durch den Kunden abgeändert werden. Weitergehende individuelle Einstellungen und Konfigurationen für das Mailsystem werden nicht erstellt.
* MySQL
Die Konfiguration des MySQL-Servers kann auf Kundenwunsch abgeändert werden. Sollten Werte gefordert werden, die die Stabilität des Servers beeinträchtigen kann, muss dies durch den Kunden über ein Formblatt bestätigt werden. Für jede vom Kunden erstellte Datenbank werden drei Datenbankuser eingerichtet, welche ausschließlich auf diese Datenbank zugreifen dürfen. Einen globalen Datenbankbenutzer richten wir aus Sicherheitsgründen nicht ein.

44. Inhalt und Daten der angelegten Accounts: Änderungen durch den Support, wie das Löschen, Verschieben, Überspielen von Inhalt und sensiblen Daten, die durch den Kunden aufgespielt und/oder empfangen wurden, können nur dann durchgeführt werden, wenn diese Anfrage verifiziert über die Administrationsoberfläche bzw. schriftlich als Fax mit Firmenstempel und handschriftlicher Unterschrift erfolgt. Arbeiten die vom Kunden selbst erledigt werden können und möglich sind, müssen auch selbst durchgeführt werden.
44.1. Sicherheitsmassnahmen und Updates  -  Der Auftraggeber hat Kenntnis davon, dass er sich mit anderen Auftraggebern einen Server teilt. Dies erfordert Rücksichtnahme und Disziplin, um einen ungestörten Betrieb für alle beteiligten zu gewährleisten. Aus diesem Grund verpflichtet sich der Auftraggeber immer aktuelle Softwareversionen zu verwenden und die relevanten und erforderlichen Sicherheitsupdates aufzuspielen. Falls hier Defizite bestehen ist die Auftragnehmerin ohne Vorankündigung berechtet in das System einzugreifen und alle zur Aufrechterhaltung der Sicherheit erforderlichen Schritte einzuleiten. Sie ist auch berechtigt die Server- und E-Mail-Accounts des Auftraggebers zu sperren und/oder vom Netz zu nehmen, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Für Ausfälle, die durch Sicherheitsmassnahmen entstehen ist die Auftragnehmerin nicht haftbar. Der Auftraggeber verpflichtet sich komplexe Softwaresysteme im Einvernehmen und in Absprache mit der Auftragnehmerin zu installieren, um eine Störung und Risiken für die anderen Kunden zu vermeiden.

45. Kostenlose Leistungen, wie z.B. Nutzung von Nameservern kann nicht zu Schadenersatz führen. In dem Produktpaket "S01" (1GByte), befinden sich zwei DE Domains, des weiteren können bis zu sechs weitere Topleveldomains zum Einkaufspreis gegen gesonderte Berechnung hinzugekauft und/oder verlinkt werden. Insgesamt können also pro Paket acht Domains verwaltet werden, bei Mehrbedarf kann ein zweites Paket gebucht werden.

46. Sonderpreise für Server: Im Zuge von Werbeaktionen zu Stande gekommene Sonderpreise gelten für die gesamte Vertragslaufzeit. Häufig dienen diese Aktionen zum Auffüllen neu in Betrieb genommener Rechenzentren. Ein späterer Anspruch auf Sonderpreise, nach Ablauf der Werbeaktion besteht nicht. Sonderpreise bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Pakete ist möglich. Der Standardserver für 39.- Euro zzgl. MwSt. monatlich, beinhaltet die jeweils aktuelle Hardwareausstattung, die Überwachung von 10 Serverdiensten über 24 Stunden am Tag und den Resetservice.

47. Sonstige Bestimmungen: Die Auftragnehmerin ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat zu ändern. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen.

48. Nach Kündigung des Vertrages, sind alle Domains aus dem Verwaltungssystem des Auftragnehmers zu entfernen. Sollte dies der Auftraggeber nicht durch Wegzug der Domains oder Domainlöschung veranlassen, ist die Auftragnehmerin zur Löschung berechtigt. Das Gleiche gilt für die Übernahme der Domains durch einen anderen Kunden des Auftragnehmers. Hier ist dessen schriftliche Zustimmung und die Mitwirkung beim einvernehmlichen Umzug erforderlich.

Zusatzpakete für Server, zusätzliche Hardware, Domains und Zertifikate zum Einkaufspreis, Softwarelizenzen nach Bedarf und degleichen auf Anfrage. Die Gebühren hierfür sind in der Preisliste einsehbar oder  können telefonisch erfragt werden.
SSL Zertifikate zum Einkaufspreis können direkt über ein Tool des Lieferanten bezogen werden. Die Einrichtung, Beantragung, Einbindung und ggfls. Fehlersuche müssen durch den Auftraggeber erfolgen. Bei Benutzung unseres Tools "SSL Direct" stehen Technik und Support durch die Auftragnehmerin zur Verfügung. Die Gebühren hierfür sind in der Preisliste einsehbar oder  können telefonisch erfragt werden.

Alle Server werden 24 Stunden lang in Bezug auf folgende Funktionen überwacht: HTTP, FTP, SSH, SMTP, POP3, Ping, Traffic, IMAP, RAID. Der Auftraggeber erhält nicht nur eine E-Mailadresse, sondern auch eine Telefonnummer, über die er auch außerhalb der Geschäftszeiten, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden lang den Support erreicht. Selbstverständlich kann der Server auch außerhalb der Geschäftszeiten neu gestartet werden. Beim Anfall größerer Reparaturen werden 19,- Euro (zzgl. MwSt.) zzgl. Anfahrtskosten in Rechenzentren von 98,- Euro (zzgl. MwSt.) fakturiert. Datensicherung. Bei zugebuchtem Backup werden alle Dateien, über mehrere Tage, bis zu maximal 7 Tage lang gesichert. Um ein enormes Trafficaufkommen durch Hackerangriffe und Flooding zu vermeiden, wird das System auch auf unüblich hohen Trafficanstieg überwacht. Bei plötzlichem Anstieg wird zur Systemsicherheit die Bandbreite von 100 MBit pro Server gedrosselt, kann aber nach Anruf im Support sofort wieder hochgeschaltet werden. Der im Normalfall übliche Trafficverbrauch von 100 GByte ist bereits ab dem Server Start inklusive. Ein Trafficmehrverbrauch würde ohnehin nur bei 5 Cent pro GByte zzgl. MwSt. liegen.
Diese AGB gelten auch für die laufenden Erweiterungen des Domainangebotes und auch für weitere Produktangebote die Auftragnehmerinin. Auch wenn es für weitere Produkte eigene  AGB geben sollte, bleiben diese AGB in Kraft, es sei denn, dass dies durch eine schriftliche Vereinbarung explizit ausgeschlossen wurde und gleichzeitig neue AGB in Bezug auf ein anderes Produkt rechtswirksam anerkannt wurden. Die Anerkenntnis aller AGB die Auftragnehmerinin kann durch Unterschrift erfolgen, aber auch durch Benutzung der Portale die Auftragnehmerinin in Verbindung mit der Durchführung von konkreten Handlungen, wie z.B. Bestellungen. Die gleiche Anerkenntnis wird durch Zahlung oder sonstige konkludente Handlungen erreicht. Ebenso kann die Anerkenntnis der Allgemeinen Geschäftsbedingungen dadurch erfolgen, dass dies im Portal die Auftragnehmerinin durch Anklicken bestätigt wurde. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat zu ändern. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen.
Wiederholung Punkt 30 Sollten Teile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig sein oder werden, bleibt der übrige Teil in Kraft. Die unwirksam gewordenen Vertragsteile sind durch Bestimmungen zu ersetzen, welche dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Passagen entsprechen. Gleiches gilt für Vertragslücken. Der Gerichtsstand ist Regensburg.