Geltungsbereich

Der Vertragspartner (nachfolgend: ''Auftragnehmerin'' oder ''Gesellschaft'') erbringt ihre Leistungen ausschließlich für gewerbliche Kunden (nachfolgend: ''Auftraggeber'') und ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (''AGB''). Entgegenstehende AGB des Auftraggebers erkennt die Auftraggeberin nicht an. Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn die Auftragnehmerin sie schriftlich bestätigt.

Mitarbeiter der Auftragnehmerin sind nicht berechtigt, mündliche Nebenabreden zu treffen oder mündliche Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt des jeweiligen Vertrages einschließlich der Geschäftsbedingungen hinausgehen. Schriftliche Zusatzvereinbarungen von Vertretern oder Mitarbeitern, bedürfen der Bestätigung der Geschäftsleitung.

Vertragsgegenstand

Die Auftragnehmerin bietet technische Dienstleistungen im Internet an und stellt Technik für Domainregistrierung, Webspace, Nameservice, Serverhousing sowie umfangreiche Software / Tools zur Verfügung.

Die Auftragnehmerin bietet die Registrierung von Top Level Domains ("TLDs") bei zahlreichen Vergabestellen bzw. Vertragspartnern zu ihrem jeweiligen Einkaufspreis, also ohne Erhebung von Gewinnaufschlägen, an. Die Gesellschaft hat eine Plattform entwickelt, über die Resellern und Großauftraggebern direkten Zugriff auf die Registrierung und Verwaltung von Domains über nur ein Handle nehmen können. Der Auftraggeber kann alle Anträge zur Registrierung noch nicht an Dritte vergebener Domains per E-Mail oder Template absenden und bekommt alle dafür notwendigen Zugänge und Zugangsdaten. Er erhält die Möglichkeit, zu marktgerechten Konditionen die Technik der Auftragnehmerin zu nutzen. Bei Einführung einer neuen TLD in das Angebot der Auftragnehmerin kann das Registrierungsverfahren unter Umständen bis zur Einbindung in den bestehenden Robot (E-Mail / Template) variieren.

Die Auftragnehmerin garantiert bei allen Leistungen, wie Domains, Nameserver, Robotersysteme, Standleitungen und Servern eine Verfügbarkeit von 99 %. Die Gesellschaft ist bestrebt, über hohe interne Qualitätsstandards jedwede Beeinträchtigungen zu vermeiden. Sollten diese dennoch auftreten, so werden sie im Regelfall durch Einsatz von Supportpersonal unverzüglich beseitigt. Der Auftraggeber ist jedoch zur umgehenden Meldung verpflichtet. Er bestätigt ferner die Kenntnis der Risiken vollautomatisierter Registrierungsverfahren und der Gefahr von Missbrauch in Bezug auf seinen Nutzerzugang. 

Bereitgestellte Tools und Programme sind urheberrechtlich geschützt und werden nur für die Dauer der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt.

Kundenschutz

Der Auftraggeber bietet als einziger Anbieter den nachstehend beschriebenen und hoch wirksamen Kundenschutz an.

a) Bei jeder Kundenanfrage wird zuerst der bisherige Provider abgefragt.
b) Abfrage der E-Mail-Adresse und der URL. Sollte einer der beiden Domains bereits bei uns liegen, entsteht der zweite Ablehnungsgrund.
c) Bei einem der vorstehenden Fälle a) oder b) wird kein Angebot abgegeben und der weitere Kontakt abgelehnt.
d) Für die Auftragnehmerin besteht bei bereits bestehender Kundenbeziehung sowie Täuschung bei der Vertragsanbahnung ein außerordentliches Kündigungsrecht gegenüber dem Auftraggeber.
e) Falls der Auftraggeber einen darüber hinausgehenden Kundenschutz beanspruchen möchte, kann er seine Kunden in die Kundenschutzdatenbank der Auftragnehmerin einpflegen. Dadurch ist ein noch genauerer Abgleich von Kundenanfragen und damit ein noch besserer Kundenschutz möglich.

Verhaltenspflichten des Auftraggebers, Vergaberichtlinien

Der Auftaggeber verpflichtet sich innerhalb von 4 Wochen ab Vertragsabschluss einen Gewerbeschein, Handelsregisterauszug oder Gewerbenachweis zu erbringen und der Auftragnehmerin zur Verfügung zu stellen.. Sollte dies unterbleiben, ist die Auftragnehmerin berechtigt, selbst Auskünfte einzuholen und/oder unrichtige Angaben in der Firmierung und Anschrift in der Weise abzuändern, dass sie den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Im Zweifelsfall ist bei Nichtvorlage eines Gewerbenachweises und Auskünften davon auszugehen, dass der Ansprechpartner und Auftraggeber namentlich mit dem Vertragspartner übereinstimmt.

Die Auftragnehmerin bietet dem Auftraggeber die Möglichkeit, Domains wie ein Registrar zu registrieren und zu verwalten („Direkt-Registrierungsservice“). Der Auftraggeber hat sich daher an die für Registrare geltenden Pflichten und Verfahrensweisen zu halten.

Für .de-Domains gelten die Vergaberichtlinien und Registrierungsbedingungen der DE-NIC (einsehbar unter http://www.denic.de).
Für .mobi gelten diese Bedingungen: English / Deutsch.
Für .uk-Domains gelten die Vergaberichtlinien und Registrierungsbedingungen der Nominet, einsehbar unter http://www.nominet.co.uk.
Für andere Top Level Domains gelten die jeweiligen Vergaberichtlinien und Registrierungsbedingungen der ICANN (www.icann.org) und der jeweiligen Registries (VeriSign, Afilias, NeuLevel, Switch, NIC-AT, Keysystems, SITA, Global Name Registry, NCBA, MuseDoma, RegistryPro, RAI, ES-NIC, DNS.BE, SIDN, DNS-LU, NIC-SE, NIC-FI, NORID-NO, NIC-DK, NIC-HU, NIC-PL, NIC-RO, SamoaNIC.WS, E-NIC.CC, NIC.AG, EE-Net.EE, DNS.PT, NIC.MC, .tv-Corporation).  Die entsprechenden URLs der Registrare/NICs der generischen TLDs erreichen Sie über www.icann.org : new TLDs.

Der Auftraggeber verpflichtet sich dafür Sorge zu tragen, dass jeder Domaininhaber bei der Bestellung über den Auftraggeber die aktuell gültigen Registrierungsbedingungen des für die TLD zuständigen NICs, bzw. der zuständigen Registry anerkennt und Kenntnis davon erlangt, dass er ein direktes Vertragsverhältnis mit der zuständigen Registry und/oder der Vautron Rechenzentrum AG als Registrar eingeht. Im Zusammenhang mit der Unterwerfung unter die ICANN Registrarbedingungen ist selbstverständlich auch das Schiedsverfahren bei Domainstreitigkeiten (WIPO) oder DISPUTE-POLICY gemeint (UDRP - Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy). Diese Verpflichtungen gelten für alle beteiligten des Auftraggebers, Reseller, Unterreseller bis hin zum Domaininhaber. In diesem Sinne sind auch diese AGB's in der selben oder ähnlichen Form mit gleicher Rechtswirkung weiter zu geben. Auf konkrete Nachfrage der Auftragnehmerin wird der Auftraggeber dies binnen 24 Stunden durch geeignete Nachweise belegen. Reagiert der Auftraggeber auf eine solche Anfrage nicht oder kann der Nachweis nicht erbracht, werden ist die Aufragnehmerin berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und direkt mit dem Domaininhaber Kontakt aufzunehmen. Der Auftraggeber hat die Auftragnehmerin von allen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, gleich in welcher Hinsicht, frei zu stellen. Rechtliche und wirtschaftliche Nachteile, die der Auftragnehmerin aus Handlungsdefiziten des Auftraggebers oder dessen Domainbestand entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers. Sollte der Auftraggeber aus Anlass einer Beschwerde nicht erreichbar sein, ist die Auftragnehmerin berechtigt einen Juristen einzuschalten. Bearbeitungs- und Anwaltsgebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Der Auftraggeber wird als Tech-C (technischer Kontakt) eingetragen. Bei automatischen Beantragungsverfahren werden einheitliche von der Auftragnehmerin zur Verfügung gestellte RIPE Handles eingetragen. Die Veröffentlichung der Daten der Nutzungsberechtigten bei RIPE ist zwingend vorgeschrieben. Bei vollautomatischen Bearbeitungsverfahren ist die Auftragnehmerin berechtigt, sich selbst vorab in die so genannten Description- und Registrar-Handles einzutragen. Nach Abschluss der Registrierung oder nach Zahlungseingang erfolgt die Umschreibung auf den Auftraggeber. Falls keine Registration Handles zur Verfügung stehen, ist die Auftragnehmerin berechtigt, selbst Handles bei den jeweiligen Organisationen (z.B. Core, ICANN, u.s.w.) im Namen des Auftraggebers zu beantragen.

Der Auftraggeber wird als Vertretung der Gesellschaft bei jedem jeweiligen NIC autorisiert und erhält die notwendigen Zugangsdaten sowie ein Passwort, um Domain-Registrierungen, MX-Anträge, Domaintransferanträge, und Updates vorzunehmen. Eine Weitergabe von Passwörtern und Zugangskennungen an Unbefugte sowie eine missbräuchliche Verwendung durch den Kooperationspartner ist bei Euro 5.000.- Konventionalstrafe – zahlbar an die Auftragnehmerin – untersagt. Die Auftragnehmerin kann einen darüber hinausgehenden Schaden geltend machen. Dem Auftraggeber steht der Nachweis eines geringeren Schadens offen.
Die Auftragnehmerin gibt dem Auftraggeber in Einzelfällen die Vollmacht im Namen der Auftragnehmerin
administrative Veränderungen vorzunehmen, die in die Rechte des Domaininhaber schwerwiegend eingreifen.
Dazu gehören insbesondere Domainlöschungen, Domainumzüge, Veränderungen der Inhaberdaten, usw.
Diese Vollmacht an den Auftraggeber ist eine reine Vertrauenssache und kann wie jede Vollmacht jederzeit
widerrufen werden. Die Auftragnehmerin ist jederzeit ohne Begründung berechtigt, einzelne oder alle Funktionen für den Auftraggeber zu sperren.
Der Auftraggeber hat dadurch keinen Nachteil, er richtet seine Änderungs- und/oder Administrationswünsche an
den Support der Auftragnehmerin. Dieser führt dann die gewünschten Arbeiten durch.

Der Auftraggeber ist gegenüber seinem Endkunden und gegenüber Dritten für die Verwaltung der Domain vollständig verantwortlich. Er überprüft insbesondere geltend gemachte Drittrechtsverletzungen und ergreift die erforderlichen Maßnahmen. Er ist ferner verpflichtet, seine Auftraggeber entsprechend einzuweisen und durch einen kompetenten Support dafür Sorge zu tragen, dass die Auftragnehmerin nicht durch Support, Recherche- und sonstigen Reklamationsaufgaben belastet wird. Die Auftragnehmerin kann dem Auftraggeber den ihm entstandenen Bearbeitungsaufwand berechnen, soweit dieser seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Das Angebot gilt für den Auftraggeber und dessen Auftraggeber, eine Weitergabe der Leistungen an weitere Wiederverkäufer ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Auftragnehmerin zulässig.

Wenn der Auftraggeber außerhalb der deutschen Gerichtsbarkeit angesiedelt ist, können nur Domains registriert werden, bei denen der Auftraggeber der Domaininhaber ist.

Durch den Auftraggeber eingereichte und unterschriebene Aufträge werden durch schriftliche Bestätigung der Auftragnehmerin wirksam. Zeitkritische Zustellungen sind nur per Einschreiben an die Obermünsterstrasse 9,93047 Regensburg rechtswirksam. Fax- und E-Mail-Mitteilungen gehen nur an den jeweiligen Sachbearbeiter und haben deshalb keinen Zustellungscharakter. Wegen Schichtdienst und Urlaub müssen eilige Fax- und E-Mmail-Mitteilungen an Supportmitarbeiter im Verzögerungsfall durch telefonischen Nachruf verifiziert werden.

Einhaltung der Registry - Bedingungen / Wichtige Hinweise

Jeder Kunde hat sich durch den Vertrag und jede einzelne Domainregistrierung zur Einhaltung der Registry - Bedingungen verpflichtet. In Verbindung mit den gesetzlichen Bestimmungen über Treuhandverhältnisse, sind nachstehende Punkte zu berücksichtigen.
1. Auftraggeber und Auftragnehmer verwalten Domains im Treuhandverhältnis, für alle Domainhandlungen müssen eindeutige u. schriftliche Aufträge vorliegen und auf Anforderung sofort einsehbar sein.
2. Auftraggeber und Auftragnehmer sind Treuhänder, jede Veränderung an der Domain ohne schriftliche Beauftragung stellt einen Treuebruch dar, der zivil- u. strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.
3.Die Domain darf nie Druckmittel für Zahlungsausfälle sein. Löschung, Umzug, etc. bedarf eines schriftlichen Auftrages.
4.Zeitlich befristete Domainaufträge sind nur bei ganz wenigen Registry's möglich, Löschungen immer mit Auftrag.
5. Auftraggeber und Auftragnehmer betreiben kein Handelsgeschäft mit Einkauf/Verkauf, sondern betreiben ein hochsensibles Treuhandgeschäft. Bei einer Domainanmeldung in der Resellerkette kommen sieben Verträge, teils- mit werk- und teils dienstvertraglicher Prägung zu Stande. Siehe Gutachten von Professor Dr. Hoeren unter: www.rechts-gutachten.de/professor-hoeren.pdf.
6.Registry - Bedingungen und AGB's.
Bei Vertragsabschluss und bei Domainregistrierung wurden bereits die Registy- Bedingungen und AGB's anerkannt.
7. Alle Kunden und Wiederverkäufer müssen über die vorstehenden Zusammenhänge, die Registry - Bedingungen und die AGB's aufgeklärt sein.
Die vorstehenden Bedingungen sind Grundlage des Domaingeschäftes,  die Registry Bedingungen gelten für alle NIC Mitglieder. Die rechtlichen Pflichten von Treuhandverhältnissen sind im BGB geregelt, Verstöße daraus ergeben sich aus dem Strafgesetzbuch. Bei Löschung einer Domain ohne Vorlage eines formal richtigen Inhaberauftrag wird eine Konventionalstrafe von 800,- Euro fällig. Dazu kommen die Kosten für die Wiederbeschaffung sowie der geforderte Schadensersatz.

Premium-Domains

Die Auftragnehmerin nimmt nicht am Premiumhandel in Bezug auf Topleveldomains teil. Demzufolge ist es dem Auftraggeber nicht gestattet sich mit der jeweiligen Registry direkt in Verbindung zu setzen, und die Auftragnehmerin als zuständige Domainverwaltungsstelle (Registrar) zu benennen. Eine Nutzung der Domain ist über das Domainverwaltungssystem der Auftragnehmerin nicht möglich. Alle anfallenden Kosten sind bei Zuwiderhandlung durch den Auftraggeber zu tragen.

Vergütung, Zahlungsbedingungen

250 Topleveldomains zum Einkaufspreis werden nur über ein Prepaid-System angeboten, Zahlungen sind grundsätzlich im Voraus zu entrichten. Domainentgelte sind grundsätzlich vier Wochen vor dem Verlängerungstermin fällig. Verbrauchsabhängige Entgelte werden jeweils mit Rechnungstellung fällig.

Die Servicepauschale beträgt für das Produkt Domain Only (Nutzung lediglich für die Domainregistrierung) Euro 99,00 zzgl. Umsatzsteuer und ist für alle Providerdomainbestände bis 1000 Domains gültig und zutreffend. Die Kosten für den Mehraufwand bei der Administration und dem Umzug größerer Domainbestände werden entweder persönlich ausgehandelt, können aber auch mit einer Pauschale von Euro 599,00 mtl. — bis zu einer Bestandsgröße von 2 Mio. Domains — vereinbart werden. Beim Einsparungsrechner auf der Homepage ist dieser Mehraufwand bereits berücksichtigt. Das Angebot "Domains zum Einkaufspreis" kann auch in Verbindung mit einem Server genutzt werden. Bis zu einem Domainvolumen von 250 Domains ist keine zusätzliche Servicepauschale zu entrichten. Darüber hinausgehende Registriervolumen werden nach den geltenden Preisbedingungen abgerechnet. Trotz der Werbeaussage "Domains zum Einkaufspreis" gibt die Auftragnehmerin einige Domains unterhalb des eigenen Einkaufspreises ab, wie z. B. die .de-Domains. Hier liegt der Abgabepreis derzeit bei 2,64 Euro p. a. zzgl. 1.00 Euro Setup zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Freiwillige Nachlässe aufgrund von Registry-Rückvergütungen können durch die Auftragnehmerin im Bedarfsfall jederzeit angepasst werden. Sollte der Auftraggeber durch Zahlungsrückstände und Lastschriftrückgaben einen Mehraufwand und ein zusätzliches Ausfallrisiko erzeugen, ist die Auftragnehmerin berechtigt, die freiwilligen Nachlässe auf die Einkaufspreise bis zum Zeitpunkt der Zahlungsprobleme rückwirkend zu revidieren.

Für Domainregistrierung und sonstige Dienstleistungen gelten die jeweils aktuellen Preise entsprechend der Preisliste im geschützten Bereich der Software. Die Vertragslaufzeit von Domains beträgt grundsätzlich 12 Monate, sofern sich aus der Preisliste keine andere Laufzeit ergibt. Sollten sich Preisänderungen bei einer oder mehreren Registries (Registrierstellen, bzw. NICs) ergeben, so ist die Auftragnehmerin berechtigt diese Preisänderungen an den Auftraggeber weiterzufakturieren. Die auf einzelne Domains spezifisch anfallenden Beschaffungskosten wie z. B. die Erhebung spezieller Kontoführungsgebühren ins Ausland können an den Auftraggeber weiterberechnet werden. In keinem Fall ist die Auftragnehmerin zu verpflichten Leistungen und Produkte unter ihrem Einkaufspreis abzugeben. Dies gilt auch für eventuelle Fehler bei Preisübermittlungen. Bei Neuanmeldungen von .de-Domains ist ein Erstregistrierungsaufschlag in Höhe von Euro 1,00 zu entrichten. Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet, evtl. Rückvergütungen oder Zulagen aus Sonderaktionen an den Auftraggeber auszuschütten. Sollten sich unvorhergesehene Mehrbelastungen für Domainpreise ergeben, so können diese auch später an den Auftraggeber nachberechnet werden. Sollten bei "exotischen" NIC Organisationen, wie z.B. in China, direkte NIC Mitgliedschaften nicht möglich oder sinnvoll erscheinen, so fakturiert die Auftragnehmerin seinen Einkaufspreis weiter, der die Kosten evtl. Vermittler und/oder Zwischenhändler beinhaltet. Bei der Durchführung von Providerwechseln richtet sich die Fakturierung immer nach dem 20. des Vormonats. Die Folgejahrgebühr wird immer dann fällig, wenn die Kündigungsfrist der betroffenen Domain nicht eingehalten und ein Providerwechsel nicht rechtzeitig vorgenommen wurde. Zur Markteinführung von NICdirect, von neuen TLD's und aus Anlass von Werbeaktionen können in Einzelfällen Sonderkonditionen hinsichtlich der Servicepauschale aber auch für einzelne Domains verabredet werden.  Diese Aktionen gelten immer für 1 Jahr, nach diesem Zeitraum gilt bis 1000 Domains die Servicepauschale von 98.- Euro pro Monat, bei einzelnen Domains der reguläre Einkaufspreis.

Die Auftragnehmerin muss in der Regel vor Neuregistrierungen und Verlängerungen von TLDs Registrierungsgebühren an die jeweiligen Vergabestellen abführen. Der Auftraggeber ist daher grundsätzlich verpflichtet, sämtliche Registrierungsgebühren an die Auftragnehmerin im Voraus zu überweisen. Er erhält über ein durch die Auftragnehmerin zur Verfügung gestelltes Tool Einsicht auf sein Konto und die anstehenden Zahlungsverpflichtungen für Folgeverträge. Die Auftragnehmerin stellt dem Auftraggeber ein internes Konto zum Ausgleich dieser Gebühren zur Verfügung. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass dieses Konto für die Bezahlung anstehender Verlängerungen und Neuregistrierungen einschließlich der Kosten für die Abbuchungsprozesse ausreichend Guthaben enthält. Für den aktuellen Stand von Einzahlung und Verbrauch durch Dienstleistung und Domainregistrierung sind ausschließlich die Rechnungen verbindlich. Diese sind u. a. immer im Kundenberiech (Reportserver) einsehbar. Die Angabe in der Balance des Robots ist nicht verbindlich. Sie wird u. a. dadurch gestört, dass Zahlungsrückstände und Inkassomaßnahmen erforderlich wurden. Ein Anspruch auf unentgeltliche Korrektur des selbst verursachten Defizits besteht nicht. Die Auftragnehmerin führt Neuregistrierungen und Verlängerungen nur durch, soweit die Gebühren durch das Konto gedeckt sind. Soweit das Konto des Auftraggebers keine ausreichende Deckung zur Verlängerung aller fälligen Domaingebühren für Folgeperioden aufweist, erfolgt eine systemseitige Verlängerung von Domains in der Reihenfolge ihrer Fälligkeit bis zum vollständigen Verbrauch des Guthabens. Bei gleicher Domainfälligkeit werden Domains im Ermessen der Auftragnehmerin verlängert. Es empfiehlt sich daher, das Guthaben stets mit einem Sicherheitszuschlag zu führen. Werden Verlängerungen oder Neuregistrierungen mangels Guthaben nicht durchgeführt, haftet die Auftragnehmerin nicht für etwaige Schäden. Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet, dem Auftraggeber die mangelnde Deckung mitzuteilen. Etwaige Preiserhöhungen der jeweiligen Vergabestelle wirken unmittelbar gegenüber dem Auftraggeber.

Auf jedem Zahlungsbeleg sind die Kundennummer und die Rechnungsnummer sorgfältig zu vermerken. Für falsche Angaben haftet der Auftraggeber. Die Auftragnehmerin weist darauf hin, dass Zahlungen einzelner Domains ohne korrekte Angabe von Auftraggeber- bzw. Rechnungsnummern nicht zugeordnet werden können, und dass es durch falsche Angaben zum Verlust von Domains kommen kann.

Sonstige nicht verbrauchsabhängige Entgelte sind für die jeweilige Vertragslaufzeit im Voraus zahlbar.

Die Preise ausländischer Domains werden grundsätzlich in Euro angegeben. Die Preisliste wird einmal monatlich den Währungsschwankungen angepasst. Zur Festlegung der Wechselkurse werden die Referenzkurse der EZB verwendet. Die Auftragnehmerin hat das Recht, die Preise für alle oder ausgewählte ausländische Domains nach einer Vorankündigung von vier Wochen auf die jeweilige Landeswährung umzustellen. Zahlungen des Auftraggebers an die Auftragnehmerin werden in diesem Fall zu den amtlichen Schlusskursen des jeweiligen Tages des Zahlungseingangs auf dem Konto der Auftragnehmerin umgerechnet. Das Wechselkursrisiko durch die zeitliche Divergenz zwischen Aktions- und Valutatag werden mit 2% zu Gunsten der Auftragnehmerin berechnet.

Alle im Vertrag genannten Preise verstehen sich in Euro, sofern sie nicht ausdrücklich mit einer anderen Währung ausgezeichnet sind, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

In dem umfangreichen Domain Portfolio der Auftragnehmerin, befinden sich einige Registries (NIC), die noch manuell oder teilmanuell registriert werden. Unbedingt beachten: Wichtige Internet Präsenzen, Shops, etc. immer auf vollautomatisierte Domains legen. Manuelle und teilmanuelle Top  Level Domains unterliegen immer einem gewissen Ausfallrisiko bei der Auftragsverlängerung usw. Insbesondere durch die Einzelzahlungen per Kreditkarten und die fehlenden Bestätigungen kommt es immer wieder zu Problemen bei der Verbuchung.

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, trotz anderslautender Bestimmungen des Auftraggebers, Zahlungen zunächst auf dessen ältere Schulden anzurechnen. Sind bereits Kosten und Zinsen durch Verzug entstanden, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, die Zahlung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistungen anzurechnen.

Bei Vertragsabschluss entgeltfrei angebotene Dienstleistungen können nach vorheriger Bekanntgabe kostenpflichtig gemacht werden. In diesem Fall steht dem Auftraggeber ein außerordentliches Kündigungsrecht von vier Wochen nach Kenntniserlangung für diese Dienstleistung zu.

Auf jedem Zahlungsbeleg sind die Kundennummer und die Rechnungsnummer sorgfältig zu vermerken. Für falsche Angaben haftet der Auftraggeber. Die Auftragnehmerin weist darauf hin, dass Zahlungen einzelner Domains ohne korrekte Angabe von Auftraggeber- bzw. Rechnungsnummern nicht zugeordnet werden können, und dass es durch falsche Angaben zum Verlust von Domains kommen kann.

Die Aufrechnung gegen Forderungen der Auftragnehmerin ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Wege.

Das Produkt "Domains zum Einkaufspreis" bezieht sich auf die ordnungsgemäße Systemnutzung im Prepaidverfahren.
Sollte der Kunde das Verfahren missbrauchen, wie z.B. durch Nichtauffüllung des Vorkassekontos bei Renews oder sonstigen Überziehungen des Vorkassekontos, gelten diese Einkaufspreise nicht mehr. In diesen Fällen gilt die Preisliste des Produktes von "Vautron -  Reseller", mindestens jedoch ein Preisaufschlag von 50% auf die Einkaufspreisliste von NICdirect.

SSL Zertifikate zum Einkaufspreis können für 5,90 Euro direkt über ein Tool des Lieferanten bezogen werden. Die Einrichtung, Beantragung, Einbindung und ggf. Fehlersuche müssen selbst erfolgen. Bei Benutzung unseres Tools "SSL Direct" stehen Technik und Support von uns zur Verfügung. Der Preis beläuft sich hier auf 9,90 Euro.


Paypal-Zahlungen
Paypal kann zum Aufladen des Vorkassekontos verwendet werden. Die Servicepauschale kann nicht mit Paypal-Zahlungen beglichen werden. Der Auftraggeber übernimmt die Gebühren für den anfallenden Aufwand der Paypal-Zahlung in Höhe der Paypal-Gebühren, welche je nach Service von der Auftragnehmerin in üblichen Abständen in Rechnung gestellt werden oder bereits bei Zahlung der Vorkasse von dieser abgezogen werden. Anfallende Gebühren für Paypal-Rücklastschriften trägt der Auftraggeber. Pro Paypal-Zahlung gilt ein Sende-Minimum von 100,00 Euro (zzgl. USt. und Paypalgebühren).
Sollte der Auftraggeber Paypal-Zahlungsarten verwenden, die bei Paypal einen Zahlungsvorbehalt zur Folge haben, so ist die Auftragnehmerin berechtigt auf die Zahlungsgutschrift zu warten, bis der Gutschriftvorbehalt aufgehoben ist.

SEPA
Sollte der Auftraggeber am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, wird ausdrücklich eine Verkürzung der Vorabankündigungsfrist auf einen Tag vereinbart.

Zahlungsrückstand

Zahlt der Auftraggeber Entgelte nicht zum Fälligkeitstermin, ist die Auftragnehmerin ohne weitere Ankündigung berechtigt, von ihrem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch zu machen und den jeweiligen Dienst zu sperren oder einzustellen. Der Auftraggeber bleibt für den Zeitraum der Sperrung zur Zahlung der Entgelte verpflichtet.

Während der Accountsperre werden alle Dienste aufrecht erhalten, auch Inhaberänderungen, Löschungen, etc. werden durchgeführt. Die entsprechenden Aufträge wird der Auftraggeber an den Support senden, der die Durchführung vornimmt. Der Auftraggeber wird die Durchführung überwachen. Im Gegenzug ist ein Schadensersatz oder Folgeschaden bei unberechtigter Accountsperre ausgeschlossen.

Zahlungen für einzelne Domains sind nicht zuordenbar, es werden immer die Gesamtbeträge kumulativ zusammengefasst. Das Fehlen von Teilbeträgen ohne gesonderte Ratenzahlungsvereinbarung ist gleichbedeutend mit einer Nichtzahlung der Gesamtsumme der jeweiligen Rechnung. Die Laufzeiten einzelner Domains können nicht berücksichtigt werden. Offene Posten einzelner Domains, Servicepauschalen, etc. können mit Zahlungen von Laufzeiten anderer Domains verrechnet werden. Bei Kündigung des Vertragsverhältnisses kann  das Verwaltungssystem und die Gesamtdienstleistung nicht mehr bereit gestellt werden, sodass die gesamten Domains aus der Verwaltung entfernt werden müssen.

Bei Nichtzahlung von Domaingebühren, insbesondere bei anstehenden Verlängerungen, ist die Auftragnehmerin berechtigt die Domains wahlweise in den Transit zu geben oder zu schliessen (Close).
Zahlungen des Auftraggebers müssen dabei durch die Auftragnehmerin nicht einzelnen Domains zugeordnet werden, sondern beziehen sich anteilig auf die gesamten offenen Posten. Zahlungsbestimmungen des Auftraggebers sind nicht wirksam.

Sofern der Auftraggeber sich mit seinen Entgelten im Zahlungsverzug befindet, ist die Auftragnehmerin berechtigt, diese dem Vorauszahlungskonto für Domaingebühren zu belasten.

Im Falle des Zahlungsverzuges ist der Auftraggeber zur Zahlung von Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der EZB verpflichtet. Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, Mahnkosten in Höhe von Euro 10,00 je Mahnung und, sofern zutreffend, Euro 10,00 je unberechtigter Rücklastschrift zu verlangen. Sperrt die Auftragnehmerin einen Dienst berechtigt wegen Zahlungsverzugs, kann die Auftragnehmerin die Entsperrung von der Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von Euro 100,00 abhängig machen. Das Recht zur Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt der Auftragnehmerin jeweils unbenommen. Dem Auftraggeber steht der Nachweis eines geringeren Schadens jeweils frei.

Zur Vermeidung von Ausfällen, geschäftsbedrohenden Zuständen oder Datenverlusten bei Endkunden ist die Auftragnehmerin berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, sich im Falle der Kündigung, Nichterreichbarkeit, Insolvenz oder der Zahlungsunfähigkeit direkt mit den Endkunden des Auftraggebers in Verbindung zu setzen und vertragliche Vereinbarungen zur Aufrechterhaltung des reibungslosen Geschäftsbetriebes der Endkunden zu treffen.
In diesem Zusammenhang ist die Auftragnehmerin berechtigt Domains auf andere Nameserver zu aktualisieren und falls notwendig die Vermittlung zu anderen Webhostern vorzunehmen.
Bei Kündigung des Vertrages, gleich aus welchem Grund, ist die Auftragnehmerin berechtigt die Forderung mit dem gesamten Vertragsverhältnis an Dritte zu veräußern und/oder zur Beitreibung weiterzugeben.
Bereits gekündigte Kunden und Domains dürfen nicht mehr in dem Firmenverbund aufgenommen werden, der über "Domains zum Einkaufspreis" tätig ist. Werden Vertragsschließungen über andere Firmenbezeichnungen und/oder befreundete oder vorgeschobene Firmen bekannt, so gelten diese Verträge rückwirkend als unwirksam. Hierbei genügt der Nachweis einer oder mehrerer Domains, die in diese Vorgänge verwickelt waren.
Dadurch soll vermieden werden, dass sich Nichtzahler über dubiose Konstruktionen wieder direkt oder indirekt einen Zugang zu einem Verwaltungsaccount erschleichen, um weiteren Schaden durch Forderungsausfall zu verursachen. Alle Kunden, die sich an derartigen Verschleierungsaktionen beteiligen, provozieren einen fristlosen Kündigungsgrund zu ihren Lasten.

Die Auftragnehmerin muss zwischenzeitlich bei allen NIC weltweit Vorkasse für Domainregistrierungen entrichten. Ausnahmsweise und in Einzelfällen eingeräumte Kreditlimits, dienen dazu, um bei Verzögerungen und Überschneidungen im Zahlungsverkehr die Weiterregistrierung zu ermöglichen. Sollte ein derartiges Kreditlimit missverstanden und dauerhaft ausgeschöpft werden, so gilt es automatisch, ohne vorhergehende Kündigung als widerrufen. Das System ist so programmiert, dass ab Überschreiten der Toleranzschwelle eine automatische Rücksetzung des Limits erfolgt.

250 Topleveldomains zum Einkaufspreis werden nur über ein Prepaid-System angeboten, Zahlungen sind grundsätzlich im Voraus zu entrichten. Domainentgelte sind grundsätzlich vier Wochen vor dem Verlängerungstermin fällig. Wenn dieses vorgenannte Domainentgelt nicht termingerecht auf dem Vorauszahlungskonto eingegangen ist, kann der Auftragnehmer folgende Maßnahmen ergreifen:
a) Alle zur Verlängerung anstehenden Domains werden automatisch auf Ablaufdatum gestellt, eine automatische Verlängerung der Domainlaufzeit erfolgt somit nicht. Da der Auftraggeber die Ursachen für diese Maßnahme durch Ignoranz des Prepaidsystems selbst gesetzt hat, stellt er den Auftragnehmer von evtl. Nachteilen eines Domainverlustes, Schadensersatzforderungen, etc. frei.
b) Um Domainverluste zu vermeiden, erhält der Auftraggeber 14 Tage vor der Ablauflöschung
eine Liste der betroffenen Domains. Der Auftraggeber hat somit ausreichend Zeit, seiner Schadensminimierungspflicht nachzukommen. Er kann einen Transfer zu einem aneren Provider seiner Wahl vornehmen und so eine Dekonnektierung der betroffenen Domains vermeiden.
c) Der Auftragnehmer ist berechtigt, das Vertragsverhältnis wegen Ignoranz des Prepaidsystems fristlos zu kündigen oder wahlweise auf das Resellersystem mit Preisaufschlag umzustellen.

Inhalte, Störungen des Regelbetriebsverhaltens, E-Mail

Der Auftraggeber versichert, dass die Anmeldung seiner Domains und die Veröffentlichung der Inhalte keine Verstöße gegen geltendes Recht, insbesondere gegen Markenrecht, Namensrecht, Wettbewerbsrecht und Urheberrecht, oder gegen die guten Sitten darstellen und keine pornografischen, rechtsextremen oder rassistischen Inhalte enthalten. Wird dem Auftraggeber bekannt, dass Domainnamen oder Inhalte von Web-Seiten seiner Auftraggeber Rechte Dritter verletzen oder rechtswidrig sind, ergreift er geeignete Maßnahmen, um die Rechtsverletzung zu beenden. Anzeigen von Rechtsverletzungen, die bei der Auftragnehmerin eingehen, leitet dieser ungeprüft weiter. Eine Verpflichtung zur Information oder Weiterleitung besteht nicht. Macht ein Dritter geltend, dass er sich bereits an den Auftraggeber gewandt und dieser nicht reagiert hat, kann die Auftragnehmerin die entsprechenden Domains und Web-Seiten sperren oder löschen. Der Auftraggeber stellt die Auftragnehmerin in diesem Fall von allen etwaigen Schadensersatzverpflichtungen frei und ist zur weiteren Bezahlung der gesperrten Dienste verpflichtet.
Jede Nutzung der von der Auftragnehmerin bereitgestellten Hard- und Software ist ausschließlich für den Auftraggeber und für einen üblichen Nutzungsumfang gedacht. Jeglicher Mißbrauch, wie maschinelles Auslesen, Grabbing, etc. führt zur sofortigen Zugangssperre.

Die Auftragnehmerin behält sich vor, Inhalte, welche das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit der Server beeinträchtigen könnten, grundsätzlich zu sperren oder deren Betrieb zu unterbinden. Dies gilt insbesondere für CGI Module außerhalb der vorhandenen Programmbibliothek. Die Nutzung des Systems und die Echtzeitdomainverwaltung sehen vor, dass die dazugehörigen Server im Rechenzentrum der Auftragnehmerin gehostet werden.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt nach einer Frist von 30 Tagen nicht abgerufene E-Mails vom Server zu löschen. Die Größe einer E-Mail darf das Volumen von 15 MByte nicht überschreiten.

Dem Auftraggeber ist bekannt, dass für Teilnehmer im Internet die Möglichkeit besteht von der Übermittlung unverschlüsselter Daten Kenntnis zu erlangen. Der Auftraggeber geht das Risiko ein.

Gewährleistung der Betriebssicherheit von Servern

Durch Hackeraktivitäten werden immer wieder Schwachpunkte beim Betrieb von Servern, Betriebssystemen, Scripten etc. aufgedeckt und ausgenutzt. Zur Vermeidung von Schäden sichtet die Auftragnehmerin regelmäßig die Fachzeitschriften und Fachforen nach diesen Themen und versucht eventuellen Schäden diesbezüglich
präventiv zu begegnen. Der Auftraggeber berechtigt und bevollmächtigt hiermit die Auftragnehmerin dazu, seine(n) Server in regelmäßigen Abständen nach derartigen Schwachpunkten zu überprüfen und Schäden diesbezüglich zu beseitigen. Eine Garantie und eine Verpflichtung entsteht dadurch für die Auftragnehmerin nicht. Der Auftraggeber ist verpflichtet dafür Sorge zu tragen, Systeme zu verwenden, die die Netzsicherheit der Auftragnehmerin nicht gefährden.

Vertragsdauer, Kündigung, Laufzeiten der Domains

Für den Direkt-Registrierungsservice wird eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, kündbar jeweils mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende, vereinbart. Für sonstige Dienstleistungen (Server, Webhosting u.a.) ergeben sich Laufzeiten und Kündigungsmöglichkeiten aus den Produktbeschreibungen.

Nach Beendigung eines Dienstleistungsvertrages werden die Daten vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht, soweit nicht gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

Die Laufzeit einer .de Domain beträgt 12 Monate und verlängert sich um weitere 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Jahresablauf gekündigt wird. Bei allen anderen Topleveldomains beträgt die Vertragslaufzeit 12 Monate, mit Ausnahme der Vertragsverhältnisse, die gemäß der ICANN- und NIC Richtlinien zwischen der Auftragnehmerin und dem Domaininhaber zu Stande gekommen sind. Eine Verlängerung erfolgt bei allen anderen Domainendungen auch dann, wenn die Bezahlung der Folgejahresgebühren durch eine entsprechende Solvenz des Kunden und/oder Vorauskasse sichergestellt ist. Bei vermittelten Aufträgen ist der vermittelnde Provider verpflichtet, den Domaininhaber auf die rechtlichen und vertraglichen Zusammenhänge, auf die ICANN Richtlinien, auf die Richtlinien des jeweils zuständigen NIC, sowie auf die AGB der Auftragnehmerin hinzuweisen. Sollte es diesbezüglich Defizite und/oder Zweifel geben und/oder die Domainverlängerung gefährdet sein, ist die Auftragnehmerin berechtigt, sich unverzüglich ohne Vorankündigung mit dem jeweiligen Domaininhaber und/oder Unterreseller in Verbindung zu setzen und/oder das Vertragsverhältnis mit dem Vermittler und/oder Provider ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Auf Anfrage der Auftragnehmerin, wird der Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden durch sofortige Vorlage entsprechender Schriftstücke nachweisen, dass der, bzw. die Domaininhaber von den vorstehend erwähnten Rechtszusammenhängen und Verträgen mit ICANN, der Auftragnehmerin und den jeweils zuständigen NIC Kenntnis hatten. Dies betrifft auch den Sachverhalt, dass das Vertragsverhältnis ohne entsprechende Vorauskasse (Prepaidsystem) nur auf 12 Monate begrenzt ist und die im WHOIS angegebenen Inhaberdaten immer stimmen müssen und/oder der Domaininhaber unter den Whois - Daten immer erreichbar sein muss. Sollte der Auftraggeber die in diesem Absatz erwähnten Bedingungen nicht erfüllen und/oder für die Auftragnehmerin nicht ständig erreichbar sein, kann das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin fristlos gekündigt werden. Sollten Bestätigungen der Domaininhaber für Umzüge oder Löschungen nicht bei der Auftragnehmerin vorliegen, so ist der Auftraggeber verpflichtet, alle im Zusammenhang mit dem angeforderten Vorgang stehenden Unterlagen innerhalb von spätestens 8 Stunden auszuhändigen. Eine Verweigerung der Herausgabe dieser Unterlagen stellt einen fristlosen Kündigungsgrund dar. Im Falle der Kündigung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin, erlischt gleichzeitig das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und den Domaininhabern und/oder dessen Providern, da alle Vertragsgrundlagen damit erloschen sind. Um die Verlängerung (Renew) der jeweiligen Domain sicherzustellen, muss spätestens 4 Wochen vor der Vertragsverlängerung der Vorauszahlungsbetrag hinterlegt sein. 250 Topleveldomains zum Einkaufspreis werden nur über ein Prepaid-System angeboten ist ein Prepaidsystem, das auf Vorauszahlung angewiesen ist, Forderungsausfälle sind durch die Weitergabe der Einkaufspreise nicht kalkuliert. Zahlungen für einzelne Domains sind dabei nicht zuordenbar, es werden immer die Gesamtbeträge kumulativ zusammengefasst. Das Fehlen von Teilbeträgen ohne gesonderte Ratenzahlungsvereinbarung ist gleichbedeutend mit einer Nichtzahlung der Gesamtsumme. Bei Kündigung des Vertragsverhältnisses ist die Servicepauschale so lange zu bezahlen, solange das System der Auftragnehmerin genutzt wird. Erst nach dem Wegzug der letzten Domain und nach Ablauf der Kündigungsfrist erlischt das Vertragsverhältnis und die Verpflichtung zur Bezahlung der Servicepauschale. Es ist darauf zu achten, dass zum Zeitpunkt der Kündigung, keine Leistungen mehr vom Auftragnehmer beansprucht, bzw. abgefordert werden. Dies würde die Kündigung unwirksam machen und ad absurdum führen. In diesem Falle würde der Vertrag weiter laufen, was zur Weiterberechnung aller Leistungen führen würde. Die Kündigung ist erst dann wirksam möglich, wenn der Bezug aller Leistungen beendet wird.

Haftung

Die Haftung der Auftragnehmerin für höhere Gewalt, Kriegshandlungen, Erdbeben, Streik, Feuer, Wasserschaden, Sabotage, Terrorismus und Amoklauf ist ausgeschlossen.
Die Auftragnehmerin haftet nicht für die über seine Dienste übermittelten Informationen und zwar weder für deren Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität, noch dafür, dass sie frei von Rechten Dritter sind oder der Sender rechtswidrig handelt, indem er die Informationen übermittelt.

Die Auftragnehmerin haftet bei einfacher Fahrlässigkeit gesetzlicher Vertreter, leitender Angestellter oder von Erfüllungsgehilfen nur bei Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht. Dies gilt für die vertragliche und außervertragliche Haftung. In diesem Fall ist die Haftung auf den Ersatz von vertragstypischen und vorhersehbaren Schäden und der Höhe nach auf den Auftragswert, bei Dauerschuldverhältnissen auf das Entgelt, welches der Auftraggeber in dem dem Schadensfall vorangegangenen Jahr geleistet hat, höchstens jedoch auf Euro 1.000 je Schadensfall und max. Euro 5000 je Kunde begrenzt. Im Übrigen sind vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche sowohl gegenüber der Auftragnehmerin, als auch im Verhältnis zu deren Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorliegt. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und die Haftung bei einer leicht fahrlässigen Verletzung von Leben, Körper und / oder Gesundheit.

Bei Verlust von Daten (einschließlich Programmen) haftet die Auftragnehmerin nur für denjenigen Aufwand zu deren Wiederherstellung, der anfällt, wenn der Auftraggeber die Daten ordnungsgemäß gesichert hat.

Bei der kostenlosen Bereitstellung von Leistungen durch die Auftragnehmerin, wie Nameservice, Tools, Leistungen Auftragsdurchführung von Mitarbeitern, Software, etc. ist Schadenersatz grundsätzlich ausgeschlossen. In diesen Fällen übernimmt der Auftraggeber grundsätzlich die Überwachungs- und Durchführungshoheit und somit auch die Kontrollpflicht.

Ansprüche hinsichtlich Schadenersatz und eventueller Folgeschäden gegenüber der Auftragnehmerin, gleich welcher Art, müssen möglichst unverzüglich bei Entstehung, spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen nachweislich per Einschreiben an die Auftragnehmerin gestellt werden. Die Frist beginnt ab Entstehung des Schadens. Da der Auftraggeber eine uneingeschränkte Überwachungspflicht aller Vorgänge hat kann er sich nicht auf den fehlenden Kenntniserhalt berufen.

Die Aussagen von Mitarbeitern sind erst rechtsverbindlich, wenn diese schriftlich durch die Geschäftsführung der Auftragnehmerin bestätigt wurden. Schäden die voraussichtlich ein Volumen des 10fachen Serverumsatzes und/oder 1000.- Euro übersteigen, sind  ab Entstehen per Einschreiben/Rückschein bei der Firmenleitung der Auftragnehmerin anzuzeigen. Dadurch soll der Geschäftsleitung der Auftragnehmerin die Gelegenheit zur Schadensminimierung gegeben werden.  Für Versäumnisse aus einer unterlassenen Schadensmeldung bei der Geschäftsleitung ist der Auftraggeber haftbar. Sollte diese Meldung bei der Firmenleitung der Auftragnehmerin unterbleiben erlöschen alle Schadensersatzansprüche gegenüber der Auftragnehmerin nach spätestens drei Monaten ab dem Tag des Schadenseintritts.  Korrespondenz mit anderen Mitarbeitern, Supportcenter, etc. kann wegen des immensen Aufkommens an Schriftverkehr und dem großen Mitarbeiterstab nicht als Rechtsgrundlage berücksichtigt werden. Bei Differenzen und Unklarheiten im Bestellverfahren kann die Auftragnehmerin die Bezahlung stets als Willensbekundung des Auftraggebers werten.

Domainverwaltung, Registrar- und Domaintransfer

Voraussetzung für die Domainregistrierung ist Exklusivität und ein ausgewogenes Registrierverhältnis. Dies liegt in der Regel bei 7:3, das heißt, dass 70% DE Domains, der Rest internationale Domains sind. In dieser Weise wird ein evtl. Ausfallrisiko kalkuliert, da das DE Risiko erheblich reduziert ist. Bei internationalen Domains ist das Ausfallrisiko beträchtlich höher. Des weiteren ist ein Firmensitz in Deutschland Voraussetzung, da ein Inkasso im Ausland von der Kostenseite nicht mehr verhältnismäßig ist. Bei Geschäftssitz im Ausland muss eine Zusatzvereinbarung abgeschlossen werden, die die automatische Domainverlängerung nur dann vorsieht, wenn das Domainkonto des Auftraggebers eine Deckung aufweist. Die vorstehende Zusatzvereinbarung zur Vermeidung der Domainverlängerung muss auch beim Firmensitz in Deutschland abgeschlossen werden, wenn das vorstehend beschriebene Registrierverhältnis von 7:3 nicht mehr zutrifft und sich zum Nachteil der DE Registrierungszahl verschiebt.

Das System der Auftragnehmerin sieht Exklusivität vor. Dies bedeutet, dass nicht nur arbeitsaufwändige Problemdomains registriert werden dürfen. Die parallele Geschäftsbeziehung zu anderen NIC und oder Domainanbietern ist nicht statthaft und führt zu einer fristlosen Kündigung des Vertrages. Die Zusammenführung von zwei und/oder mehreren Accounts ist nicht möglich, ebenso wenig, wie der Domaintransfer in diesem Zusammenhang. Das gleiche gilt für die Verschiebung von Vertragsbeziehungen vom Reseller- ins Domainsystem sowie die in diesem Zusammenhang erforderlichen Domaintransfers. Diese Möglichkeit bestand lediglich während der dreijährigen Einführungsphase.

Der Auftraggeber hat den Domaininhaber / AdminC stets von allen in Zusammenhang mit seiner Domain stehenden Veränderungen zu informieren, die schriftliche Genehmigung des Domaininhabers ist einzuholen. Dies ist insbesondere bei Domaintransferanträgen zu berücksichtigen, da beim Domaintransfer wesentliche Veränderungen bezüglich Firmenausfallrisiko, technischem Support, Nameserver-Stabilität und Bereitschaftsdienst möglich sind. Die Auftragnehmerin ist berechtigt alle im Zusammenhang mit der Registrierung, Löschung und dem Transfer von Domains stehenden Informationen, Daten sowieso Schriftverkehr, an den Domaininhaber, die zuständige Registry (NIC) und an sonstige betroffene natürliche und juristische Personen weiterzugeben. Auf die Wahrung eventueller datenschutzrechtlicher Belange wird ausdrücklich verzichtet, zumal es sich in der Regel um rein geschäftliche Vorgänge handelt, welche auch keinerlei persönliche Daten beinhalten, die über die Adresse und Kontaktdaten hinausgehen. Sog. Massen- oder Sammel-Domaintransfer sind wegen der erhöhten Fehlergefahr und mangelnder Überprüfungsmöglichkeiten ausgeschlossen. Dem Auftraggeber werden die Auth-Codes (bei Registries die mit Auth-Code arbeiten) zur Verfügung gestellt. Ein nicht identifizierter Domaininhaber muss sich gemäß der Registrar- und ICANN-Bedingungen zu seinem eigenen Schutz ordnungsgemäß ausweisen. Dies geschieht durch Übermittlung einer Inhabererklärung sowie einen beigefügte Personalausweiskopie (beidseitig). Domaintransferanträge für .de-Domains (Konnektivitätskoordination) können durch Late-ACK (Verspätete Zustimmung) durchgeführt werden. Ein Domaintransferantrag muss also nur einmal gestellt werden. Das mehrfache Stellen eines Domaintransferantrages ist nicht sinnvoll. Es verursacht vermeidbare Kosten und kann daher durch die Auftragnehmerin weiterberechnet werden. Transfer- und Löschungsaufträge sind mit den dafür vorgesehenen Standardformularen durchzuführen, die jederzeit angefordert werden können, u.a. auch unter www.provider-wechsel.de zur Verfügung stehen. Des weiteren können durch die teilautomatisierte Verabeitung nur Aufträge mit einem Termin und klaren und unmißverständlichen Anweisungen verarbeitet werden. Sollte einer der vorstehenden Punkte nicht erfüllt sein ist die Auftragnehmerin von möglichen Schadensersatzforderungen frei gestellt. Alle Nachteile aus derartigen Handlungen gehen zu Lasten des Auftraggebers, der ebenso Verzögerungen bei der Bearbeitung in Kauf nehmen muss.

Der Auftraggeber hat Kenntnis, dass nach jedem Domaintransferantrag (intern wie extern) ein Update veranlasst werden muss. Bei Tools oder automatisierten Scripten für die Beantragung oder Veränderung von Domaininhalten und Registrar-Handles ist der Auftraggeber zur Überprüfung aller domainbezogenen Daten verpflichtet. Fehleintragungen sind innerhalb von zwei Tagen schriftlich nachweislich zu reklamieren. Für Fehleintragungen ist der Auftraggeber haftbar. 

Der Auftraggeber ist für die ordnungsgemäße Durchführung eines Domaintransfers selbst verantwortlich. Der Auftraggeber hat diese Vorgänge auch bei Beauftragung Dritter in eigener Verantwortungshoheit zu überwachen. Unter www.provider-wechsel.de kann der Auftraggeber stets den Bearbeitungsstand seines Domaintransfers beobachten und Verzögerungen und deren Ursache erkennen. Da es sich um ein gemischt manuell bzw. automatisches Verfahren handelt, sind gewisse Vorkehrungen einzuhalten, um größere Verzögerungen auszuschließen. Reklamationen bezüglich Domaintransfer sind per Einschreiben an die Geschäftsleitung zu senden, von da ab ist mit einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von zehn Tagen zu rechnen. Die übliche Bearbeitungszeit liegt zwischen 14 Tagen und vier Wochen, kann jedoch nicht garantiert werden.
Ein Transfer ist meist kostenfrei.
Bei manchen TLD beginnt jedoch mit dem Tag des Umzugs die Laufzeit der Domain von Neuem. Somit fällt zu diesem Zeitpunkt wieder die Gebühr für die Laufzeit an. Vorhandene Restlaufzeiten gehen verloren und die Kosten werden nicht erstattet.
Bei anderen TLD (z. B. .uk) bleibt die Laufzeit erhalten. Somit fallen zum Zeitpunkt des Transfers keine Kosten an.
Die genauen Regelgungen je TLD sind unserer aktuellen Preisliste zu entnehmen.

Bei der Einleitung eines Restore bitte die Bearbeitungszeit der Registry, die Zeitverschiebung, unsere Bearbeitungszeit sowie Samstag, Sonn- und Feiertage berücksichtigen. Die Beauftragung sollte spätestens 48 Stunden vor Ablauf der Restorefrist erfolgen. In dringenden Ausnahmefälle wenden Sie sich direkt an die Geschäftsleitung um nötigenfalls Nachtdienst anzuordnen.

Es gibt  über 150 Voll- und teilautomatische Topleveldomains, die eine 100%ige Domainsicherheit garantieren. Manuelle Topleveldomains, von uns auch als Exoten bezeichnet, werden in der Regel auch von kleinen Registrys verwaltet, die oft schwer oder gar nicht erreichbar sind. Wichtige Internetpräsenzen dürfen nicht über die vorstehend beschriebenen Exoten - Domains betrieben werden. Hier ist ein Verlust der Domain, insbesondere beim Renew zu befürchten. Eine Haftung für den Domainverlust kann der Auftragnehmer nicht übernehmen. Jeder Domaininhaber und auch der zuständige Auftraggeber (Reseller) haben darauf zu achten, dass im Whois die aktuellen Daten eingetragen sind und dass eine Erreichbarkeit unter der angegebenen Emailadresse gewährleistet  ist. Ansonsten ist die Verlängerung der Domain nicht sicher gestellt.

Beim Domaintransfer ist zu beachten, dass gewisse Formvorschriften und Identifikationsmöglichkeiten (siehe www.provider-wechsel.de) einzuhalten sind. Die gleichen Formvorschriften gelten für die Änderungen von Nameservereinträgen, sowie die Veränderungen von Weiterleitungen (Redirect). Auch hier sind die Vorschriften unter www.provider-wechsel.de einzuhalten, bzw. diese Formulierungsvorschläge zu verwenden. Falls der Auftraggeber eigene Formulierungen verwendet, haftet er für Missverständnisse und Interpretationsfehler sowie den Folgen daraus.
Bei einem Domaintransfer ist es wichtig, dass zuerst der Domaintransferantrag gestellt wird und anschließend die Zustimmung erfolgt. Zustimmungsaufträge ohne Domaintransferantrag können nicht zugeordnet werden und sind somit wirkungslos. Es ist nicht zumutbar bei der Bearbeitung alte Auftragsstapel des Domaininhabers durchzuarbeiten. Entscheidend ist die Zustimmung des Domaininhabers. Diese muss im Original vorliegen, vertretungsweise Unterzeichnungen sind nicht rechtsgültig. Die Auftragnehmerin hat Anspruch auf Originalformulare. Aufträge per Fax, die in schlecht verwertbarem Zustand eingehen, darf die Auftragnehmerin verwerfen. Zu einer Rückmeldung ist die Auftragnehmerin nicht verpflichtet, was bei schlechtleserlichen Aufträgen ohnehin nicht möglich ist. Wichtig ist ebenfalls der Vermerk darüber, zu welchem NIC-Mitglied der Domaintransfer gehen soll, da sonst möglicherweise einem völlig falschen Parallelantrag zugestimmt wird und die Domain außerhalb der Kontrolle des rechtmäßigen Inhabers gerät.
Umgehungstatbestände sind unzulässig und führen auch bei späterer Aufdeckung dazu, dass die Auftragnehmerin alle im Zusammenhang mit dem Umgehungstatbestand stehenden Handlungen ohne Zustimmung des oder der Auftraggeber rückgängig machen kann. Dazu gehören u.a. alle unzulässigen Handlungen im Zusammenhang mit Domains, wie z.B. die Durchführung von Domaintransfers und Closes, bei denen die Inhaberaufträge nicht lückenlos nachweisbar sind. Auch das Vortäuschen einer Firmenfusion ohne realen Hintergrund mit dem Ziel der Einsparung von Monatspauschalen ist als Umgehungstatbestand zu werten.
 
Die Auftragnehmerin kann bei wichtigen Zustellungen, wie z.B. Domaintransferanträgen, Schließungsanträgen (CLOSE), Reklamationen etc. auf den Zustellungsnachweis per Einschreiben bestehen, sollte der Verdacht bestehen, dass mit Zustimmungen per Fax u. per E-Mail Missbrauch getrieben wird, bzw. unangemessene Rechtssituationen konstruiert werden sollen.

Das Angebot bedingt, dass die damit im Zusammenhang stehenden Server im Rechenzentrum der Auftragnehmerin gehostet werden. Dadurch stehen alle registrierten Domains in Echtzeit zur Verfügung.

Handhabung unbezahlter Domains bei nicht auffindbarem Domaininhaber (Owner-C) und administrativem Kontakt (Admin-C).

Grundsätzlich ist es Auflage der Registries, dass der Domaininhaber und/oder der Admin-C die aktuellen Daten bei der Registry hinterlegt, damit auch die Erreichbarkeit gewährleistet ist. Der Auftraggeber hat für die Aktualität dieser Daten zu sorgen und ist auch für die Domains haftbar, die über seine Registrierzugänge angemeldet wurden. Sollte der Auftraggeber nicht mehr auffindbar sein und eine Domain unbezahlt bleiben, wird die Auftragnehmerin folgende Maßnahmen ergreifen:
1) Unterrichtung des Domaininhabers und/oder des Admin-C von der aktuellen Situation.
2) Falls keine Reaktion erfolgt, wird die fristlose Kündigung vorgenommen.
3) Falls auch beim dritten Kontaktversuch keine Reaktion erfolgt, wir die Auftraggeberin die Domainverwaltung fristlos kündigen. Durch die Hinterlegung unrichtiger und/oder veralterter Eigentümer- und /oder Admin-C Daten, wird eine unzulässige Form der Anonymisierung erreicht, die zur fristlosen Kündigung berechtigt. Darauf hin erfolgt die Löschung oder wahlweise im  Ermessen der Auftragnehmerin die Weiterleitung an eine Domain-Verwaltungsgesellschaft.

Zum Datenschutz und zur Sicherung der Datenbestände der Wiederverkäufer und Endkunden verpflichtet sich die Auftragnehmerin diese zu informieren, wenn eine Gefährdungslage durch technische Fehler oder Nichtbezahlung besteht.

Schließung von Domains (Haftungserklärung)

Der Auftraggeber wurde darüber aufgeklärt, dass die Schließung von Domains nur mit schriftlicher Zustimmung des Domaininhabers erfolgen darf. Bei unrechtmäßiger Schließung einer Domain kann es zu erheblichen Schadensersatzforderungen kommen. Der Auftraggeber wird von der Auftragnehmerin hiermit bevollmächtigt Schließungs- und Domaintransferaufträge selbst durchzuführen, wobei der Auftraggeber die Auftragnehmerin von allen Verpflichtungen und Schadensersatzansprüchen diesbezüglich freistellt.

Die Auftragnehmerin ist berechtigt die Handlungen des Auftraggebers zu überprüfen und die vorgenannte Vollmacht jederzeit zu widerrufen.

Sollte der Auftraggeber in Zahlungsrückstand geraten und Domainschließungen nicht vornehmen oder vornehmen können, ist Die Auftragnehmerin dazu berechtigt. Er kann sich in diesem Zusammenhang mit den Domaininhabern in Verbindung setzen und / oder durch Transit- oder ähnliche Verfahren Schadensminderung betreiben.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bei den meisten internationalen Domainregistrierungsstellen im Falle der Nichtzahlung zu einem automatischen Ablauf der Registrierfrist und danach zur Domainfreigabe kommt.

Sonstige Bestimmungen

Diese AGB gelten auch für die laufenden Erweiterungen des Domainangebotes und auch für weitere Produktangebote der Auftragnehmerin. Die Anerkenntnis der AGB kann durch Unterschrift erfolgen, aber auch durch Benutzung der Portale der Auftragnehmerin in Verbindung mit der Durchführung von konkreten Handlungen, wie z.B. Bestellungen. Die gleiche Anerkenntnis wird durch Zahlung oder sonstige konkludente Handlungen erreicht. Ebenso kann die Anerkenntnis der Allgemeinen Geschäftsbedingungen dadurch erfolgen, dass dies im Portal der Auftragnehmerin durch Anklicken bestätigt wurde. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat zu ändern. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen.

 

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